Mit Nomad Adventure Tours durch den afrikanischen Busch

Tamara Burkhalter, 23. Mai 2013

Ob die imposanten Wasserfälle bei Victoria Falls, die unvergesslichen Pirschfahrten im Chobe Nationalpark oder die Mokoro-Bootsfahrten im eindrücklichen Okavango Delta – Nomad Adventure Tours bietet für Jung und Alt erlebnisreiche Touren an. Begleiten Sie mich auf meiner abenteuerlichen Reise durch die atemberaubenden Landschaften Botswanas.

Unsere Studienreisegruppe

Unsere Studienreisegruppe

Die Tour startete morgens in Victoria Falls, Simbabwe. Um 08.00 Uhr kam ein grosser Truck mit dem Namen Freddy und holte uns im Hotel ab. Unser Driver/Guide «Tawanda» und der Koch namens «P.J.» begrüssten uns herzlich in ihrer Landessprache. Beide sind bereits seit Jahren erfahrene Begleiter von Nomad Tours und haben ein enormes Wissen über Land und Tiere. Nomad Tours ist ein Abenteuerreisen Spezialist mit Sitz in Kapstadt, Südafrika. Sie bieten diverse Touren im südlichen-, sowie im östlichen Afrika an und haben somit grosse Erfahrungen mit den Abenteuerrundreisen.

Freddy unser Truck

Freddy unser Truck

«Freddy», unser Truck, war überraschend komfortabel und diente für die nächsten 2 Wochen als unser Transportmittel und als unsere Küche. Die Fahrzeuge von Nomad haben eine Kapazität von Maximum 24 Passagieren. Es gibt jedoch auch Touren, welche Maximum 18 Personen pro Tour zulassen oder sogar Kleingruppenreisen mit nur 12 Personen. Garantiert sind die Reisen jeweils ab 4 Mitreisenden.

Victoria Falls – der rauchende Donner

Unsere Reise begann mit einer Besichtigung der imposanten Victoria Falls, wo wir alle klatschnass wurden – nicht etwa vom Regen, sondern vom Gischt, den es vom abfallenden Wasserfall gab. Wer es gerne abenteuerlich mag und zu den Mutigen zählt, hat die Möglichkeit in der passenden Saison einen Ausflug an den Devil’s Pool zu buchen. Dies ist ein natürlicher Pool vor den Fällen – nicht gerade etwas für schwache Nerven, doch ich habe es überlebt und kann nun mit einem super Foto «prahlen» ;). Anschliessend reisten wir nach Botswana, in Richtung Chobe Nationalpark, wo wir dann zum Thebe River Camp fuhren.

Devils Pool

Devils Pool

Die Abenteuer-Reisen gibt es jeweils in «Camping» oder in «Accomodated» – Variante. Das heisst, Sie wählen ob zelten unter afrikanischem Sternenhimmel oder übernachten in einfachen Unterkünften. Entscheidet man sich für die Camping-Variante, bekommt man ein Kuppelzelt, das selbst auf- und abgebaut werden muss. Matten werden zur Verfügung gestellt, der Schlafsack ist aber selber mitzunehmen. Wir übernachteten in kleinen Bungalows – einfach und zweckmässig eingerichtet, jedoch sehr sauber.

Elefantenparadies im Chobe Nationalpark

Am nächsten Morgen ging es bereits sehr früh los. Um 06.00 Uhr hiess es frühstücken, abwaschen und anschliessend los auf die optionale Pirschfahrt. Die Safari im Chobe Nationalpark wurde in 8-Plätzer Jeeps durchgeführt und wir splitteten unsere Gruppe in Zwei. Kaum sind wir in den Park hineingefahren, begegneten wir riesigen Elefantenherden, welche sehr berühmt sind für den Chobe Nationalpark.

Gegen Abend stand eine Bootsfahrt auf dem Chobe River auf dem Programm. Wow, was für ein Erlebnis den Elefanten beim Baden zuzusehen mit der untergehenden Sonne im Hintergrund. Einfach traumhaft.

Bootsfahrt auf dem Chobe River

Bootsfahrt auf dem Chobe River

Zurück im Camp halfen wir «P.J.» bei seiner Arbeit. Bei Nomad wird Mithilfe sehr geschätzt, sei es beim Vorbereiten der Mahlzeit oder beim Abwaschen. Ich war sehr überrascht wie gut «P.J.» kochen kann. Morgens machte er uns Rührei, Speck und Pfannkuchen. Mittagessen beinhaltete meistens ein Sandwich und Salat für Unterwegs und zum Nachtessen zauberte unser Koch uns ein echtes Festmahl, inklusive Vorspeise und Dessert – besser und frischer als in jedem Restaurant!

Ausflug in das grösste Binnenflussdelta der Welt

Sonnenuntergang im Delta

Sonnenuntergang im Delta

Schon der Flug ins Okavango Delta ist spektakulär. Mit etwas Glück sieht man bereits ein paar Giraffen und Elefanten aus der Vogelperspektive – unsere Guides verpassten echt was! Die beiden sind nämlich die 2 Tage in Maun geblieben, um auf «Freddy» zu schauen, da es nicht möglich ist mit einem Truck in das Delta zu fahren.

Okavango Delta aus der Vogelperspektive

Okavango Delta aus der Vogelperspektive

Das Okavango Delta ist mit 15’000 km2 das grösste Binnenfluss der Welt. Es ist eine zauberhafte Welt aus Wasser, Steppe, Wald und Savanne. Kleine Boote transportierten uns durch diese wunderbare Gegend zu unserem Zeltlager; das Moremi Crossing. Einige der im Delta lebenden Tiere werden oft von der Lodge aus gesichtet – wir hatten sogar Elefanten, die uns den Weg zu unserem Zelt versperrten!

Am Nachmittag konnten wir zwischen folgenden Aktivitäten wählen: Fusspirsch mit einem lokalen Experten, geführte Bootstour oder eine traditionelle Mokoro (Einbaum) Fahrt. Abenteuerlich wie ich bin, habe ich mich für die Mokoro Fahrt entschieden. Ein bisschen mulmig war mir schon, als auf einmal Nilpferden ganz in der Nähe von unserem Einbaum waren.

Hippos sind nämlich die gefährlichsten Tiere Afrikas – fast nicht zu glauben, dass die faulen Tiere bis zu 40 km/h sprinten können. Na super – und das wird uns erzählt während wir ihnen immer näher kommen. Trotz Adrenalin-Kick war es eine atemberaubende Fahrt im Okavango Delta, dem Paradies für spektakuläre Tierbeobachtung oder einfach ideal, um sich vom Alltagsstress in der Heimat zu erholen.

Hippos: die gefährlichsten Tiere Afrikas

Hippos: die gefährlichsten Tiere Afrikas

Mehr über Nomad Adventure Tours

Rundreisen von Nomad Adventure Tours sind einfach und unkompliziert. Jeder Tag in Afrika ist geschmückt mit neuen und spannenden Erlebnissen. Die Touren beinhalten zum Teil lange Distanzen und inkludieren viele Highlights Afrikas. Die Fahrzeiten sind je nach Tour und Destination unterschiedlich lange – «depending on the road conditions» würde unser Guide sagen. Darum weiss man nie genau, wie lange man unterwegs ist.

Meine Erfahrung mit Nomad hat mir gezeigt, dass jedes Alter für eine Abenteuerreise geeignet ist. Sind Sie interessiert neue Menschen kennenzulernen, Orte zu besichtigen, wilde Tiere in freier Natur zu erleben und bringen Geduld und Flexibilität mit? Dann ist Nomad Adventure Tours genau das Richtige für Sie!

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Sind sie bereit für ein afrikanisches Abenteuer?

Unsere Rundreisen mit Nomad Adventure Tours: «Campingabenteuer Kapstadt – Victoria-Fälle», «Abenteuer Krüger-Nationalpark», «Mozambique Discovery» und «South African Explorer».

Weitere Weblinks zum Thema:

Reisebericht zu Botswana auf fotofeeling.com

Botswana Fotos auf www.pinterest.com

Informationen zu Botswana auf wikipedia.org

Gastautor: Tamara BurkhalterSales & Operations Africa

Zögern Sie nicht unsere Afrika-Spezialisten zu kontaktieren.

    Kommentare

  1. Dagmar
    11. Juli 2013

    Hallo Tamara!

    Ich habe Dein Reisebericht über die Nomad-Tour mit Interesse gelesen, da ich auch eine Tour mit dieser Organisation gerne unternehmen würde. Darf ich Dich zwei-drei Dinge fragen?
    1. Ich bin Ende 40 und nicht besonders sportlich, hab auch paar Kilo zuviel. Wie sind die Anforderungen an die Fitness bei solchen Touren?
    2. Ne ganz dumme Frage: wie ist es mit persönlicher Hygiene unterwegs? Wo geht man auf’s Klo, einfach so in den Busch? Oder hat’s im Truck ne Toilette? Und wie ist es bei den Campingplätzen? Kommt frau hin und wieder zum Duschen?
    3. Hast Du mit den Campingplätzen Erfahrung sammeln können? Und mit den Zelten? Wie schläft sich da? Schläft man am Boden / Matten, oder hat es Klappbetten?

    Danke für Deine gelegentliche Antwort.

    Herzliche Grüsse aus der Schweiz

    Dagmar

  2. Tamara Burkhalter
    Tamara Burkhalter
    11. Juli 2013

    Liebe Dagmar!
    Vielen Dank für dein Interesse an einer Nomad Tour. Gerne beantworte ich dir deine Fragen.
    1. Das ist wirklich kein Problem. Nomad-Tours ist für Jedermann. Man braucht nicht besonders sportlich zu sein (ausser man wählt eine Tour mit Kilimanjaro Besteigung). Je nach Wunsch können sportliche Ausflüge vor Ort dazu gebucht werden – sind aber immer optional.
    2. Im Truck hat es keine Toilette. Unterwegs werden jeweils Stopps an Tankstellen gemacht. Dort hat man die Möglichkeit öffentliche Toiletten zu benützen. Je nach Destination kann es auch sein, dass lange keine Tankstelle kommt und man in afrikanischen Busch muss. Dann heisst es: “Boys in the Front & Girls in the Back of the Truck ;)”. Auf den meisten Campingplätzen gibt es Gemeinschaftsduschen. Nur bei ganz wenigen, sind keine Sanitären Anlagen eingerichtet (dies kommt bei einer Reise höchstens einmal vor).
    3. Ich konnte mit den Nomad Campingplätzen Erfahrungen sammeln und auch mit den Zelten. Es schläft sich sehr gut & ich muss erstaunlicherweise sagen, dass ich noch nie besser geschlafen habe. Ob es an der frischen Luft oder an den Geräuschen der wilden Tiere liegt, kann ich nicht sagen – ich kann es auf jeden Fall empfehlen! Es gibt dicke Matten, welche Nomad zur Verfügung stellt & man schläft jeweils am Boden mit dem eigenen Schlafsack.
    Ich hoffe, ich konnte dir deine Fragen gut beantworten. Bei weiteren Unklarheiten oder bei einem Wunsch nach einer Offerte, kannst du dich gerne an unser Spezialisten Team wenden: http://www.travelhouse.ch/?hotline=0. Wir würden uns riesig über eine Buchung von dir freuen!
    Liebe Grüsse
    Tamara

  3. Gerhard
    14. September 2015

    Servus,
    Sag mal wie läuft das mit den einfachen Unterkünften, also der “accommodated tours”
    Sind da Toiletten & Dusche drinnen oder muss man da trotzdem die Gemeinschaftsduschen benützen ?
    Danke für deine Antwort.

  4. Maria Schneider
    16. September 2015

    Hallo
    Auf der Abenteuerrundreise von Kapstadt bis Victoria Falls sind die Zimmer mit eigenem Badezimmer ausgestattet. Bei den anderen zwei Abenteuerrundreisen aus unserem Katalog können Zimmer mit eigenem Bad nicht immer garantiert werden. Diese Zimmer verfügen über ein Gemeinschaftsbad.
    Viele Grüsse
    Maria Schneider & Travelhouse-Team

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