Faszinierendes Tansania und Sansibar

Silvia Jöhl, 16. März 2014

Im Dezember 2013 durfte ich in Tansania wilde Tiere fast zum Streicheln nah erleben und dann die Seele in Sansibar baumeln lassen. Eine für mich ideale Kombination.

Silvia Jöhl auf Safari

Silvia Jöhl auf Safari

Die Anreise mit dem Direktflug von Zürich zum Kilimanjaro Airport könnte nicht bequemer sein. Abflug abends, Ankunft frühmorgens und am besten vergisst man dann ganz schnell die schweizerischen Verhältnisse und taucht in das fremde, faszinierende afrikanische Leben mit den uns fremden Sitten ein.

Einen grossen Vorteil hat der Tourist, der die Reise von der Schweiz aus organisiert hat. So stehen der Fahrer und Guide schon am Ausgang des Flughafens bereit, kümmern sich um das leichte Gepäck, bei den Inlandflügen mit Kleinflugzeugen sind ja nur 15 kg erlaubt, und nach einer Vorstellungsrunde fahren wir via Arusha Richtung Tarangire Nationalpark. Fahrtdauer 3 Stunden bis zum Parkeingang, dann nochmals 1 ½ Stunden zum luxuriösen Sanctuary Swala Tented Camp. Der 4WD Jeep ist gut gewartet und Trinkwasser steht uns zur Verfügung.

Tarangire Nationalpark

Sobald wir den Parkeingang passiert hatten, sahen wir schon die Giraffen, Elefanten, Impalas, Löwen und als Höhepunkt einen Leoparden auf einem Baum.

Der Leopard nach dem Mittagsschlaf

Der Leopard nach dem Mittagsschlaf

Dass wir auf der Fahrt über die Pisten unsanft durchgeschüttelt werden, vergessen wir ob diesen aufregenden Begegnungen ganz.

Herzliche Begrüssung im Swala Camp, kurze Information, dass man sich nach Einbruch der Dunkelheit nur in Begleitung eines Wächters im Camp bewegen kann, da abends die Löwen den Camp Swimmingpool als ihr Wasserloch benützen. Wir spannen unter dem Moskitonetz in einem der 12 Zelte aus, haben ein grosses Badezimmer und eine Terrasse mit direktem Blick zum Wasserloch. Danach haben wir eine erste kurze Safari mit einem Guide, der uns über das Schulsystem und die Eigenarten von Mensch und Tier in Sansibar informiert.
Mit einem Glas südafrikanischen Weisswein am Lagerfeuer, Nachtessen und Begleitung durch einen Massai ins Zelt, beschliessen wir den ersten, ereignisreichen Tag in Ostafrika.

Schlafzimmer mit Aussicht auf Löwen die nachts den Swimmingpool leer trinken

Schlafzimmer mit Aussicht auf Löwen die nachts den Swimmingpool leer trinken

Am zweiten Tag begegnet uns eine Herde von Elefanten. Die jungen Bullen zeigen uns ihre Kraft und starten Scheinangriffe auf unseren Jeep. Die ganz kleinen Elefanten stehen gut geschützt zwischen den Beinen ihrer Mütter. Den Sundowner serviert uns unser Guide im Busch und wir geniessen den Sonnenuntergang in der Wildnis.

Serengeti

Abflug in den Serengeti Park. Der englische Hotel Manager Chris vom Sanctuary Kusini erwartet uns mitten auf der Flugpiste mit Tee und Kaffee.

Teatime in der Serengeti

Teatime in der Serengeti

Das Kusini ist ausgestattet mit kaltem und warmem Wasser, grossem Bett mit Moskitonetz und privater Holzveranda, von der aus die Tiere aus nächster Nähe beobachtet und fotografiert werden können.

Die Serengeti ist ausgetrocknet, die Steppe gelb, grüne Pflanzen sucht man vergebens. Der Regen ist ausgeblieben, somit sind auch die Tiere in Kenia geblieben und nicht wie erwartet in diesem Monat in die Serengeti zurückgewandert. Trotzdem sehen wir eine Gepardenmutter mit ihren 4 Sprösslingen, Strausse, Flusspferde und Löwen.

Im Sancturary Kusini wird jeder Gast durch Chris und seine charmante Ehefrau mit feinem Essen und sehr viel Aufmerksamkeit verwöhnt. Auf Allergiker wird mit der Menuwahl speziell Rücksicht genommen. Apéro mit Tapas werden allabendlich auf einem Felsen serviert, der einem eine aussergewöhnliche Sicht auf die romantischen, pink, orangen und roten Serengeti Sonnenuntergänge garantiert. Anschliessend treffen sich die Gäste, die aus aller Welt angereist sind, am Lagerfeuer und tauschen sich über ihre Safari Erlebnisse aus.

Badeferien in Sansibar

Safaris sind erlebnisreich, aber bedingt durch das frühe Aufstehen, die langen Jeepfahrten und die wechselnden Temperaturen von heiss bis kalt auch anstrengend. Eine halbe Tagesreise entfernt geniessen wir darum doppelt Ferien in Sansibar, dem früheren Handelsplatz für Sklaven.

Fischende Frauen in Sansibar

Fischende Frauen in Sansibar

Neue Hotels mit sehr freundlichen einheimischen und ausländischen Mitarbeitern, direkt am langen, weissen und feinsandigen Strand gelegen, sind bereit, Gäste nach europäischem Standard zu verwöhnen. Der Sandstrand bietet sich für lange Spaziergänge an, Kanu fahren, Schnorcheln und Tauchen sind weitere Möglichkeiten, Sansibar zu entdecken. Oder ein Ausflug nach Stone Town, wegen der Hitze besser früh morgens planen, in der Altstadt fühlt man sich um Jahrzehnte zurückversetzt.

Spielende Kinder am Strand in Sansibar

Spielende Kinder am Strand in Sansibar

Der Rückflug führt uns von Sansibar via Mombasa mit der Edelweiss wieder nach Zürich.

Safari und Badeferien, eine Kombination, die wirklich keine Wünsche offen lässt und das Ferienerlebnis enorm steigert.

Nicht vergessen:

  • Malariaprophylaxe
  • Fotoapparat
  • Warme Jacke und feste Schuhe
  • Mückenmittel

Weitere Weblinks zum Thema:

Reiseberichte zu Tanzania auf tillintansania.wordpress.com

Reisebericht zu Tanzania von Johann auf johann-in-tansania.blogspot.ch

Reisebericht zu Tanzania von Ute auf www.bravebird.de

Tanzania Fotos auf www.pinterest.com

Informationen zu Tanzania auf wikipedia.org

Gastautor: Silvia JöhlStv. Filialleiterin Travelhouse Rapperswil

Obere Bahnhofstrasse 56
8640 Rapperswil

Tel. 055 222 71 71
Fax 055 222 71 50
E-Mail: rapperswil@travelhouse.ch

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