Afrika – mein Lieblingskontinent

Afrika – mein Lieblingskontinent

Nadine Mayer, 17. Dezember 2014

Im letzten halben Jahr durfte ich 6 Monate im südlichen Afrika verbringen. Gerne möchte ich Ihnen einige meiner Höhenpunkte vorstellen.

Nachdem ich 3 Monate in Kapstadt verbracht hatte, ging es auf eine 5-wöchige Abenteuer Campingtour durch Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und Swasiland. Nach einem Einsatz als Volunteer in einem Tierpark in Südafrika habe ich mir etwas Entspannung auf Mauritius gegönnt, bevor mich dann nochmals die Abenteuerlust gepackt hat und ich noch nach La Réunion und Madagaskar gereist bin.

Mondlandschaft in Namibia

Mondlandschaft in Namibia

Da ich ein riesiger Fan von der Tierwelt und der teilweise noch sehr unberührten Natur bin, hat mich Afrika mit seinen wunderschönen Fleckchen  in seinen Bann gezogen.

Sonnenaufgang beim Fish River Canyon im Süden Namibias

Noch fast mitten in der Nacht hiess es Zelte abbauen und auf zum Fish River Canyon. Dort angekommen erlebten wir ein wunderschönes Farbenspiel während dem Sonnenaufgang. Der Canyon selbst ist beindruckend gross (zweitgrösster Canyon der Welt). Eine kleine Wanderung den Klippen entlang lohnt sich auf alle Fälle. Für Trekkingfans gibt es auch die 5-Tagestouren im Canyon selbst.

Morgentlicher Ausflug zum Fish River Canyon

Morgendlicher Ausflug zum Fish River Canyon

Sossusvlei / Dune 45

Ein weiterer sehr früher Tag begann, als wir versuchten als erstes Auto das Eingangstor des Nationalparks zu erreichen. Den Namen Dune 45 in der Sossusvlei Wüste verdankt die 170m hohe Düne dem Umstand, dass Sie genau 45km vom Parkeingang entfernt liegt. An der Düne angekommen, hiess es so schnell wie möglich in der Dämmerung hinaufzuklettern.

Riesige Sanddünen: Dune 45 in der Sossusvlei Wüste

Riesige Sanddünen: Dune 45 in der Sossusvlei Wüste

Die Anstrengung lohnt sich! Die aufgehende Sonne, der rote Sand der Dünenlandschaft rundum, und einige karge Bäume laden zu einem ganz speziellen Ambiente ein!

Sonnenaufang auf Dune 45 in der Sossusvlei Wüste

Sonnenaufgang auf Dune 45 in der Sossusvlei Wüste

Swakopmund

Swakopmund, an der Atlantikküste gelegen, ist ein kleines Städtchen mit deutschem Ursprung. Es wird überall deutsch gesprochen und Sie werden Schweizer Hotels und Bäckereien finden. Die Stadt gilt als Adventure Mekka, von hier aus kann man eine Quadbiking Tour durch die dahinterliegenden Dünen unternehmen, sich beim Sandboarding versuchen oder Skydiven gehen.

Ausschnitt aus dem kleinen Städtchen Swakopmund

Ausschnitt aus dem kleinen Städtchen Swakopmund

Spitzkoppe

Nach ein paar Tagen in der «Zivilisation» von Swakopmund ging es weiter nördlich. Einen Zwischenstopp mit Übernachtung machten wir in der Gegend von Spitzkoppe. Dies ist eine spezielle Landschaft mit vielen Felsformationen aus Granitstein.

Die Gegend ist sehr abgelegen und auf dem riesigen Campingplatz waren wir die einzigen. Am besten erkundet man die Gegend, indem man etwas auf die Felsen klettert. Geschlafen haben wir ebenfalls auf einem Felsvorsprung inklusive Blick auf den wunderschönen Sternenhimmel. Sogar die Milchstrasse konnte man ganz klar sehen.

Spitzkoppe besitzt eine aussergewöhnliche Landschaft mit vielen Felsformationen

Spitzkoppe besitzt eine aussergewöhnliche Landschaft mit vielen Felsformationen

Etosha Nationalpark

Nach dem selbst zubereiteten leckeren Abendessen von unserem Koch gingen wir an das Wasserloch des staatlichen Camps «Halali». In Decken eingehüllt warteten wir, dass etwas geschieht.

Wasserloch im Etosha Nationalpark

Wasserloch im Etosha Nationalpark

Und wir wurden nicht enttäuscht, schon bald kam eine grosse Elefantenherde von ca. 30 Tieren ans Wasserloch. Im Hintergrund näherten sich dann auch noch Giraffen und Nashörner. Ein riesen Spektakel. Diesen Augenblick werde ich wohl nie vergessen.

Antilopen und Elefanten im Etosha Nationalpark

Antilopen und Elefanten im Etosha Nationalpark

Okavango Delta

Nach 12 Tagen Namibia ging es über die Grenze weiter nach Botswana. Der Höhepunkt war dort sicherlich das Okavango Delta, wo wir zwei Tage wild campiert hatten. Einen ersten Eindruck in das riesige Sumpfgebiet haben wir bereits bei einer kurzen Flugsafari ab Maun erhalten.

Mokoro im Okavango Delta

Mokoro im Okavango Delta

Traumhafter Sonnenuntergang in Botswana

Traumhafter Sonnenuntergang in Botswana

Mit kleinen 7-Plätzer Maschinen und einem deutschen Pilot sahen wir von der Luft aus Elefanten, Giraffen sowie Flusspferde. Am nächsten Morgen ging es per 4×4 und Mokoro (landestypisches Boot) einige Stunden tief ins Delta hinein, wo wir unsere Zelte aufgeschlagen haben. Die Tage haben wir mit Buschwanderungen, gemütlichen Bootsfahrten und relaxen verbracht. Näher an den Natur kann man glaube ich fast nicht sein.

Delta vom Kleinflugzeug aus

Delta vom Kleinflugzeug aus

Victoria Falls

Victoria Falls auf der simbabwischen Seite ist ein guter Ausgangspunkt um diese magischen Wasserfälle zu besichtigen. Rund um die Fälle gibt es einen Nationalpark mit diversen Aussichtspunkten. Die Gegend ist unglaublich grün und sehr tropisch durch die vielen Wassermengen.

Wunderschöner Regenbogen in den Victoria Falls

Wunderschöner Regenbogen in den Victoria Falls

Es lohnt sich, hier zwei bis drei Tage einzuplanen, den Victoria Falls ist auch das Mekka für alle möglichen Aktivitäten und Ausflugsmöglichkeiten. Wer das Abenteuer sucht ist beim River Rafting oder Bungyjumping genau richtig. Es gibt aber auch entspannendere Varianten wie zum Beispiel eine Sonnenuntergangbootsfahrt inklusive Nachtessen auf dem Zambezi River.

Nicht entgehen lassen sollte man sich einen Helikopterrundflug um die Wasserfälle. Aus der Luft sehen die Wasserfälle noch unglaublicher aus. Für mich war dieses Erlebnis einmalig, etwas was ich nie vergessen werde!

Helikopterrundflug über die Victoria Falls

Helikopterrundflug über die Victoria Falls

Bazaruto Islands

Nach drei erlebnisreichen, aber teilweise auch anstrengenden Wochen freuten wir uns auf Mosambik. Von Victoria Falls ging es via Johannesburg und Swasiland über die Grenze nach Mosambik. Wir haben diverse Strände wie Praia do Tofu, Vilanculos und Inhambane gesehen.

Sandstrand in Mosambik

Sandstrand in Mosambik

Die schönsten Strände die ich jemals gesehen habe, waren aber bei den Bazaruto Islands. Auf einem zwei-tägigen Katamaran Trip haben wir mehrere Inseln angesteuert. Über goldige Sanddünen bis zu traumhaften weissen Buchten haben wir wirklich alles gesehen. Meistens waren die Strände dort menschenleer, was das Erlebnis noch schöner gemacht hat.

Traumhafte Strände in den Bazaruto Islands in Mosambik

Traumhafte Strände in den Bazaruto Islands in Mosambik

Krüger Nationalpark & Panorama Route

Zum Abschluss der Reise haben wir natürlich noch einen Stopp im Krüger Nationalpark gemacht. Der Park bietet die Gelegenheit nochmals alle Big 5 zu spotten, was uns auch gelungen ist. Die Tiervielfalt ist riesig.

Ganz in der Nähe vom Park liegt der Blyde River Canyon und die Panorama Route welche auch zurück nach Johannesburg führt. Die Strasse ist bekannt für ihre vielen Aussichtspunkte und die atemberaubende Landschaft. Dies war wirklich ein krönender Abschluss dieser einmaligen Reise.

Sagenhafte Aussicht vom Blyde River Canyon

Sagenhafte Aussicht vom Blyde River Canyon

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Ihre Reisespezialistin Nadine Mayer

Nadine Mayer
Nadine MayerFilialleiterin Travelhouse Stadelhofen

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E-Mail: stadelhofen@travelhouse.ch



Über mich:
«Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben“ (Kurt Tucholsky). Schon immer habe ich mich für exotische Länder interessiert. Ich liebe es in fremde Kulturen einzutauchen und mit meiner Kamera die vielen neuen Eindrücke aufzunehmen. Zu meinen Lieblingsländer gehört Südafrika, wo ich mehrere Monate gelebt habe. Aber auch Namibia, Botswana und Madagaskar bieten eine einmalige Natur und gehören zu meinen persönlichen Highlights. Kürzlich war ich während mehreren Wochen in Südamerika unterwegs. Peru mit seiner faszinierenden Kultur und den abwechslungsreichen Landschaften ist mein Geheimtipp. Für mich gibt es nichts schöneres, als mein Wissen an unsere Kunden weiterzugeben und Sie bei der Organisation Ihrer schönsten Tage im Jahr zu unterstützen.»

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