Südtansania und Sansibar – Eine Kombination aus Abenteuer und Paradies Teil 1

Nina Zollinger, 1. September 2015

Endlich ist es so weit! Unsere Studienreise auf den wunderschönen Kontinent Afrika konnte starten. Mit Oman Air ging es los via Muskat nach Daressalam, der Hauptstadt Tansanias.

Oman Air in Zürich

Oman Air in Zürich

Nach einer angenehmen Reise wurden wir herzlich von unseren Guides in Empfang  genommen, welche uns ebenfalls die darauf folgenden Tage begleiteten. Daressalam eignet sich gut um eine Nacht zwischen der Ankunft sowie der Weiterreise in einen Nationalpark ein zu bauen. Am nächsten Morgen wurden wir mit komfortablen Safari-Fahrzeugen abgeholt und los ging’s in Richtung Selous Game Reserve, welches zirka 4 Stunden erreichbar ist.

Achtung: Machen Sie sich auf ein holpriges Erlebnis gefasst! Um dies zu umgehen empfehlen wir im Allgemeinen, die Camps im Süden Tansania’s mit dem Flugzeug zu verbinden. Ist einiges komfortabler und Sie können die schöne Landschaft von oben bestaunen.

Impressionen vom Selous Nationalpark

Impressionen vom Selous Nationalpark

Nina Zollinger & Eliana Napoli (Hotelplan Buchs))

Nina Zollinger & Eliana Napoli (Hotelplan Buchs)

Das Selous Game Reserve ist eines der grössten Naturreservate Afrikas und bietet mit seinen knapp 50‘000km2 menschenleere Landschaften. Im Park lebt über 50% der tansanianischen Population an Elefanten, zahlreiche Büffel, Gnus, Zebras, Impalas sowie Flusspferde und Wild Dogs.

Die Landschaft besteht zu drei Vierteln der Fläche aus Miombowald, sonst herrschen lichtes Busch- und Grasland. Aber auch Sümpfe und Seen sind vorhanden. Daher können in praktisch allen Camps Wander- sowie Bootstouren organisiert werden. Eine Bootstour lohnt sich allemals, da Sie umgeben sein werden von Flusspferden.

Kurz nach der Regenzeit, also ab Mai, können Sie ebenfalls die wunderschöne grüne Landschaft an den Flüssen bestaunen.

Bootsfahrt auf dem Rufiji River

Bootsfahrt auf dem Rufiji River

Juhuu die ersten Hippos!

Juhuu die ersten Hippos!

Nun stand ein etwas kleines grösseres Abenteuer vor uns: Der Flug mit einem innerafrikanischen Kleinflugzeug! Praktisch für uns alle in der Gruppe war dies ein neues Erlebnis.
Nun geht’s los, nach einem einstündigen Flug erreichten wir den Ruaha Nationalpark.

Übrigens, der Flug war super! Der holprige Start und die darauf folgende Landung wurden nebensächlich, als wir die Aussicht geniessen konnten.

Impressionen von Ruaha

Impressionen von Ruaha

Nebst der Serengeti ist der Ruaha der zweitgrösste Nationalpark in Tansania. Der Name verdankt er dem Fluss Ruaha, welcher südöstlich entlang der Parkgrenze fliesst. Dieser Region stehen grosse Herausforderungen bevor: Während der Fluss früher ganzjährlich Wasser führte, trocknet er in letzter Zeit oft vollständig aus, was die Vegetation und Tierwelt stark beeinflusst.
Der Park zeichnet sich durch das für Tansania charakterische raue und semi-aride Buschland aus. Daher verdankt der Ruaha die grosse Vielfalt von Antilopen und Flora.

Nebst den bekannten Elefantenpopulationen zeichnet sich der Park aber ebenfalls auch für seine Vogelvielfalt aus! Rund 440 identifizierte Vogelarten können Sie hier bestaunen. Ein wahres Paradies für Ornithologen.

Elefantenherde direkt neben unserem Fahrzeug

Elefantenherde direkt neben unserem Fahrzeug

Leopard im Ruaha

Leopard im Ruaha

Weiter ging’s, wieder mit einem Inlandflug, zum Sadaani Nationalpark, der jüngste Park in Tansania. Der Flug dauerte knapp 2 Stunden.

Er liegt am Rande des Fischerdorfes Sadaani, das den Park seinen Namen gibt und ist das einzige Naturschutzgebiet Ostafrikas, das an den Indischen Ozean grenzt.
Daher ist das Klima auch eher tropisch, was aber natürlich Vorteile für die Natur bietet. Die spezielle Szenerie des Sadaani’s, mit Küstensavannen, Mangrovenwäldern und wichtigen Schildkrötenbrutplätzen garantiert ein aussergewöhnliches Safari-Erlebnis.

Sadaani Nationalpark

Sadaani Nationalpark

So, nun hiess es für uns byebye Safari, jambo Sansibar! Was wir auf unserem Aufenthalt der Insel Sansibar alles erleben durften, lesen Sie im Blog Teil 2 der Studienreise.

Ein Teil unserer Gruppe vor dem Flug nach Sansibar mit unseren Guides Siksimon und Mohammedi

Ein Teil unserer Gruppe vor dem Flug nach Sansibar mit unseren Guides Siksimon und Mohammedi

Weitere Weblinks zum Thema:

Reiseberichte zu Tanzania auf tillintansania.wordpress.com

Reisebericht zu Tanzania von Johann auf johann-in-tansania.blogspot.ch

Reisebericht zu Tanzania von Ute auf www.bravebird.de

Tanzania Fotos auf www.pinterest.com

Informationen zu Tanzania auf wikipedia.org

Gastautor: Nina ZollingerReiseberaterin Travelhouse Direktverkauf

Sägereistrasse 20
8152 Glattbrugg

Tel. 043 211 71 81
Fax 043 222 96 99
E-Mail: direct@travelhouse.ch

    Kommentare

  1. 12. September 2015

    Das hört sich richtig super an. Nach Tanzania und Sanzibar wollen wir auch noch unbedingt. Nach Namibia und Südafrika sind wir richtige Afrika Fans geworden. Mich würde jedoch mal interessieren, wie es dort mit der Reisesicherheit aussieht. Welche Erfahrungswerte habt ihr denn?

  2. Maria Schneider
    15. September 2015

    Hallo Sabine
    Wir beziehen uns immer auf die Reisehinweise des EDA. Unsere Erfahrungen und die unserer Kunden waren bisher alle positiv. Trotzdem können allfällige Ausschreitungen oder Demonstrationen natürlich nicht zu 100% ausgeschlossen werden, diese kommen aber eher in den Städten vor. Da sich unsere Kunden auf Safari in den Nationalparks oder in Sansibar im Strandhotel aufhalten schätzen wir diese Rundreisen als absolut unproblematisch ein.
    Viele Grüsse
    Maria & Travelhouse-Team

  3. 20. September 2015

    Hallo Maria,
    viele Dank für die Information.
    Herzliche Grüße,
    Sabine

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