Jambo Africa

Jambo Africa

Nadine Mayer, 5. April 2013

Nach dem 8-stündigen Flug kamen wir abends in der pulsierenden Hauptstadt Nairobi an. Schon auf der Fahrt vom Flughafen ins Stadtzentrum wurde uns die nicht ganz ungefährliche Fahrweise der Kenianer bewusst. Karibu (Willkommen) in Kenia!

Paviane Familie

Paviane Familie

Am nächsten Morgen ging es bereits mit dem Safari-Auto in Richtung Süden in den Amboseli Nationalpark weiter. Als wir es endlich aus der Rushhour Nairobis geschafft hatten, sah man schon bald nur noch die unendlich weite Landschaft mit vielen Steppen und ab und zu ein Dorf. Schon vor dem offiziellen Parkeingang sind uns Giraffen direkt neben der Strasse begegnet.

Sonnenuntergang im Amboseli Nationalpark

Sonnenuntergang im Amboseli Nationalpark

 Amboseli Nationalpark

Der Amboseli Nationalpark gilt als einer der tierreichsten Parks Kenias und wir wurden nicht enttäuscht! Zebras, Gnus, Hyänen, Elefanten, Giraffen sah man in grossen Herden auf dem Gelände spazieren. Da im November die kleine Regenzeit herrschte, waren viele Strassen mit Wasser überflutet und unser Safarifahrzeug hatte etwas Mühe überall problemlos durchzukommen.

Elefantenherde im Amboseli Nationalpark

Elefantenherde im Amboseli Nationalpark

Mein Tipp: in der Amboseli Serena Lodge**** profitiert man vom Luxus einer wunderschönen Gartenanlage mit Pool und einem feinen Buffet.

Tsavo West Nationalpark

Nach einer frühmorgendlichen erlebnisreichen Pirschfahrt ging es auch schon weiter Richtung Westen in den Tsavo West Nationalpark. Die Landschaft des Tsavo West ist vielfältig und deutlich hügeliger als der Amboseli. Durch die dichte Vegetation ist es schwerer hier Tiere zu sehen und man muss sie richtig suchen. Mit etwas Glück und viel Geduld haben wir jedoch sogar einen Leopard gesehen. Die beste Zeit für eine Pirschfahrt ist jeweils am frühen Morgen und am späteren Nachmittag.

Giraffe im Tsavo Nationalpark

Giraffe im Tsavo Nationalpark

Mein Tipp: Kilaguni Serena Safari Lodge – diese luxuriöse Lodge hat mir am Besten von allen gefallen! Sie überzeugt mit einem sehr persönlichen Service und einem traumhaften Ausblick auf das Wasserloch direkt vor dem offenen Essbereich.

Tsavo Ost Nationalpark

Weiter ging es in den Tsavo Ost Park, welcher besonders bekannt ist für seine «roten Elefanten vom Tsavo», welche ihre Farbe der rötlichen Erde verdanken. Diese Tiere sind wirklich wunderschön zu beobachten! Da wir unbedingt noch einen Löwen sehen wollten, waren wir sehr gespannt, da uns immer wieder gesagt wurde, dass der Park viele Löwen besitze. Enttäuscht wurden wir nicht, zwar etwas im Gebüsch versteckt, konnten wir eine ganze Löwenfamilie beim Faulenzen beobachten.

unterwegs im Tsavo Ost Nationalpark

unterwegs im Tsavo Ost Nationalpark

Mombasa

Nach einer eindrucksreichen Fahrt via Bergdörfer erreichten wir den bekannten Badeort, Mombasa, im Süden. Nachdem ich bereits einige negative Worte (nur Massentourismus etc.) gehört habe, war ich sehr gespannt darauf mir ein eigenes Bild davon machen zu können. Die erste Nacht verbrachten wir an der Nordküste und hier muss man sagen, es gibt sehr schöne, im persönlichen Stil geführte Hotelanlangen, jedoch ist das Baden und Sonnen am Strand aufgrund der vielen Strandverkäufer etwas mühsam. Für eine Nacht vor oder nach einer Safaritour kann ich die Severin Sea Lodge**** bestens empfehlen! Das Hotel hat mich sehr überzeugt mit einer wunderschönen Gartenanlage und sehr schönen Zimmern in den Bungalows. Direkt beim Strand befindet sich eine Sunset Bar wo man am Abend einen leckeren Cocktail geniessen kann.

Für längere Badeferien sollte man auf jeden Fall an die Südküste fahren, welche man nach einer kurzen Fährenfahrt erreicht. Im Süden finden Sie wunderschöne, langgezogene Sandstrände und auch bei der Hotelauswahl ist für jeden was dabei!

Südküste Mombasa

Südküste Mombasa

Wenn Sie einige Tage in Mombasa verweilen, lohnt sich auf jeden Fall eine Bootsfahrt auf dem «Tamarind Dhow». Hier können Sie auf einer schönen Rundfahrt ein einheimisches Essen geniessen, während für Sie eine einheimische Band ihre Musik zum Besten gibt. Africa Feeling pur!

Mombasa

Mombasa

Was mich in Kenia am meisten beeindruckt hat, sind die Menschen. In vielen Dörfern sahen wir, obwohl Kenia im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern weiter entwickelt ist und vom Tourismus profitiert, viel Armut. Jedoch haben wir meistens nur glückliche Menschen angetroffen, welche ihre Freude immer wieder an kleinen Dingen fanden. Die Einheimischen leben nach dem Sprichwort «Hakuna Matata» was übersetzt «Es gibt keine Probleme» bedeutet. Vielleicht sollten auch wir uns das öfters zu Herzen nehmen?

Kenia ist auf jeden Fall eine Reise wert! Sie möchten auch das Afrika Feeling kennenlernen?

Gerne berate ich Sie persönlich in unserer Filiale in Zürich-Stadelhofen. Ich freue mich auf Ihren Anruf oder Besuch.

Interessiert an einer persönlichen Beratung?

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Ihre Reisespezialistin Nadine Mayer

Weitere Weblinks zum Thema:

Reisebericht zu Kenya von Jane auf janeinkenia.blogspot.ch

Reisebericht zu Kenya von Miriam auf miriam-mertens.blogspot.ch

Reisebericht zu Kenya von Jacki auf jacki-nairobi.blogspot.ch

Informationen zu Kenya auf wikipedia.org

Gastautor: Nadine Mayer
Gastautor: Nadine MayerFilialleiterin Travelhouse Stadelhofen

Stadelhoferpassage 22
8024 Zürich

Tel. +41 44 268 22 00
E-Mail: stadelhofen@travelhouse.ch



Über mich:
«Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben“ (Kurt Tucholsky). Schon immer habe ich mich für exotische Länder interessiert. Ich liebe es in fremde Kulturen einzutauchen und mit meiner Kamera die vielen neuen Eindrücke aufzunehmen. Zu meinen Lieblingsländer gehört Südafrika, wo ich mehrere Monate gelebt habe. Aber auch Namibia, Botswana und Madagaskar bieten eine einmalige Natur und gehören zu meinen persönlichen Highlights. Kürzlich war ich während mehreren Wochen in Südamerika unterwegs. Peru mit seiner faszinierenden Kultur und den abwechslungsreichen Landschaften ist mein Geheimtipp. Für mich gibt es nichts schöneres, als mein Wissen an unsere Kunden weiterzugeben und Sie bei der Organisation Ihrer schönsten Tage im Jahr zu unterstützen.»

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