Unser CEO empfiehlt: Die Schweiz Südamerikas

Unser CEO empfiehlt: Die Schweiz Südamerikas

Kurt Eberhard, 21. Dezember 2017

Rund 15‘900 Schweizer leben heute in Argentinien. Den Eidgenossen scheint es in Übersee zu gefallen, bestehen denn auch gewisse Ähnlichkeiten zwischen den beiden Ländern. Umgeben von Seen und Bergen ist die Stadt Bariloche, am Fusse der Anden, berühmt als Wintersportort und trägt zurecht den Spitznamen «die argentinische Schweiz». Wenn Sie Argentinien bereisen, erwartet Sie jedoch viel mehr als nur Bekanntes aus der Heimat.

Ist man bei uns um 22 Uhr spätestens mit dem Abendessen fertig, lebt die Restaurant-Szene in Buenos Aires erst richtig auf. Die Einheimischen – auch mit Kind und Kegel – essen zu später Stunde. Genehmigen Sie sich deshalb am Nachmittag einen kleinen Snack, zum Beispiel Empanadas, und sparen sich den leeren Magen für später auf. Die Argentinier sind regelrechte Fleisch-Tiger. Ihre Lieblingsmahlzeit ist «Asado» – gegrilltes Fleisch. Im Restaurant «Cabaña las Lilas», im trendigen Hafenviertel Puerto Madero in Buenos Aires, kann man köstliches Asado probieren. Auch eine Tango-Show kann ich wärmstens empfehlen. Exklusiv, klein und fein ist die Show «Rojo Tango» im Top-Hotel «Faena».

Buenos Aires

Puerto Madero in Buenos Aires

Natur pur

Für Naturliebhaber ist Argentinien ein wahres Traumziel: Von Gletschern zu Schluchten, Seen, Urwäldern, Wüsten bis hin zu Wasserfällen bietet Argentinien extreme Kontraste. Die Region Patagonien ist ein Klassiker der Naturschätze. Dort finden sich zwei der bekanntesten Gletscher – der Perito Moreno und Upsala Gletscher. Immer wieder brechen tonnenschwere Eisstücke in den riesigen Lago Argentino – ein Naturspektakel.

Gletscher

Gletscher Perito Moreno, das gewaltige Naturschauspiel

Die wenig bereiste zentrale Provinz Pampa bietet das sprichwörtliche Nichts und viel Ruhe. Ebenso viel Ruhe in der Natur und etwas mehr Abwechslung finden Sie in den eher untouristischen Talampaya- und Ischigualasto-Nationalparks. Die von der UNESCO geschützten Pärke liegen zwischen Mendoza, der Wein-Hauptstadt, und der Kolonialstadt Salta. Das einzigartige Canyongebiet Talampaya beeindruckt mit seinen tiefroten und bis zu 150 Meter hohen, senkrecht in den stahlblauen Himmel ragenden Schluchtwänden aus Sandstein. Im nebenan liegenden, sogenannten Mondtal Ischigualasto leuchten bizarrste Gesteinsformationen in allen Farben. Dort wurden übrigens einige der ältesten Dinosaurierfunde gemacht.

Ischigualasto

Das Mondtal von Ischigualasto

Ideal für eine mehrtägige Mietwagenrundreise bietet sich Salta mit guten Flugverbindungen ab/bis Buenos Aires als Ausgangspunkt an. Von hier aus lässt sich zum Beispiel die landschaftlich eindrückliche Gegend um Cachi und Molinos am Fuss der Anden mit einem Besuch der Weinanbaugebiete um Cafayate kombinieren. In der Nähe von Molinos befindet sich das Weingut «Colomé», welches im Besitz des ehemaligen Besitzers der Valser Wasser Quelle, Donald Hess ist. Hier werden auf bis zu 3000 MüM(!) hervorragende Weine gekeltert und ausserdem gibt es ein beeindruckendes Musuem des amerikanischen Lichtkünstlers James Turrell zu besichtigen.

Weingebiet

Weinanbaugebiet um Cafayate

Die Halbinsel Valdes wiederum bietet von ca. Dezember bis Juni die einmalige Gelegenheit Wale (Südkaper, welche bis zu 15 Meter lang werden) vom Strand aus oder auf Bootsausflügen zu beobachten. Auf der Insel gibt es aber auch Kolonien von Magellan-Pinguinen und Seeelefanten.

Valdes

Die Halbinsel Valdes ist die Heimat der Magellan-Pinguinen

Argentinien lässt sich das ganze Jahr bereisen. Auf Grund der grossen Nord-Südausdehnung empfehlen sich unser Herbst und Frühling für die meisten Reiserouten als guter Kompromiss.

Kurt Eberhard
Kurt EberhardCEO Hotelplan Suisse

    Kommentare

  1. Komodo
    24. Dezember 2017

    Danke

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