Island in wenigen Tagen erkunden – die Highlights

Island in wenigen Tagen erkunden – die Highlights

Reise-Reporter, 27. Februar 2014

Reise-Reporterin Isabelle Kälin berichtet von ihrer Reise durch Island: «Wer schon immer nach Island gehen wollte, jedoch nicht viel Zeit und Budget zur Verfügung hat, der kann auch in wenigen Tagen viel mystisches auf der Insel erleben».

So beginnt die Reise mit der Ankunft am Flughafen Keflavik und dem ersten Zusammentreffen mit der speziellen Natur von Island. Zum entspannen lädt die Blaue Lagune in Mitten von Lavagestein ein – wenn heute keine Zeit bleibt, sollte dies unbedingt am Ende der Reise noch eingeplant werden.

Isabelle Kälin am Kap Dyrhólaey

Isabelle Kälin am Kap Dyrhólaey

Unsere Reise beginnt…

Am folgenden Tag kann die Reise beginnen. Vorbei an der Blauen Lagune geht es auf der Strasse 427 und 42 weiter in Richtung Krýsuvík-Seltún. Dort können Sie die ersten Dampf- und Schlammquellen erkunden. Das Farbenspiel in der Natur ist einfach traumhaft und lässt trotz des Schwefelgeruches zum verweilen ein. Weiter geht es zu den Geysir Strokkur und dem Wasserfall Gullfoss – zwei weitere Highlights, die einfach dazugehören. Nun begeben wir uns zurück auf die Ringstrasse und fahren mit einem Zwischenhalt beim Seljalandsfoss und Skógafoss weiter zum Kap Dyrhólaey. Am heutigen Tag konnten wir bereits sehr viele Eindrücke sammeln, weshalb eine Übernachtung in Vik oder Umgebung angebracht ist.

Mystische Umgebung bei Krýsuvík-Seltún

Mystische Umgebung bei Krýsuvík-Seltún

Ostküste

Auch der kommende Tag bringt viele Überraschungen mit sich. So fahren wir am Morgen weiter über die Ringstrasse an der Ostküste Islands – vorbei an alten Lavafeldern, an schwarzen Sandstränden und Gletschern. Der erste Halt wird im Skaftafell-Nationalpark eingelegt. Zu Fuss gilt es den Wasserfall Svartifoss zu erkunden (leichte Wanderung von ca. 1.5km je Weg). Auch die Aussicht über das Tal ist atemberaubend – soweit das Auge reicht Natur pur. Auch ein Abstecher zum Gletscher Svínafellsjökull gehört dazu, bevor die Fahrt zum Gletschersee Jökulsárlón weiter geht. Die nächste Übernachtungsgelegenheit gibt es danach in Höfn oder Umgebung.

Auf der Ringstrasse geht es weiter an Klippen und Buchten. Doch auch diese haben wir nach einiger Zeit gesehen und verlassen deshalb vorzeitig die Strasse Number one. Es geht auf einer Nebenstrasse Nr. 939 über den Öxi-Pass weiter. Und wir haben Glück, bereits nach kurzer Zeit sehen wir einen traumhaften Wasserfall, der uns sofort in den Bann zieht – leider kennen wir seinen Namen nicht. Weiter auf dieser Strasse kommen wir an viel Natur vorbei und landen nach einiger Zeit zwangsweise wieder in der Ringstrasse. Das nächste Ausflugsziel ist jedoch nicht weit weg, so machen wir uns noch auf zum Hengifoss – dem viertgrössten Wasserfall von Island. Wer noch genügend fit ist, kann die Wanderung bis zum Wasserfall von rd. 2.5km machen. Doch auch bereits von weiter unten hat man einen schönen Blick auf den Wasserfall und die weiteren Wasserfälle in der Schlucht Hengifossárgljúfur. Ziel des heutigen Tages ist die Stadt Eglistaðir, wo wir auch übernachten werden.

Wasserfall beim Öxi-Pass

Wasserfall beim Öxi-Pass

Die Wüsten Islands

Am kommenden Tag erkunden wir die Wüsten von Island – weg von der Ringstrasse über die Strasse Möðrudalsleið (901). In Möðrudalur gibt es im Fjallakaffi eine heisse Schokolade zur Aufwärmung, bevor es weiter zum bekannten Wasserfall Dettifoss geht. Anschliessend geht es weiter über die Piste 864 zur Hufeisenförmigen Schlucht Ásbyrgi, welche Teil des Jökulsárgljúfur-Nationalparks ist. Der heutige Tag endet in der Umgebung von Húsavík.

Mývatn-Gebiet

Der kommende Tag steht ganz im Erkunden des Mývatn-Gebietes. Die Hightligths des heutigen Tages sind das Mývatn-Naturbath, die heissen Quellen Hverir, der Zentralvulkan Krafla mit dem Viti-Krater, der Krater Hverfjall, die Halbinsel Höfði und die vielen Pseudo-Krater rund um den Mývatn-See. Natürlich darf auch eine Walewatching-Tour mit dem Zodiak-Boot nicht fehlen – diese starten im Hafen von Húsavík.

Am kommenden Tag steht der Goðafoss, einer der bekanntesten Wasserfällen Islands, zu Oberst auf unserer Liste. Weiter geht die Reise nach Akureyri, der viertgrössten Stadt in Island. Auf der Ringstrasse geht es weiter via Sauðárkrókur, der Strasse 744 und rund um die Halbinsel Vatnsnes – dort können wir die Seehunde aus der Nähe beobachten. Unser heutiges Etappenziel ist die Ortschaft Staðir – bestehend aus einer Tankstelle mit Restaurant und Laden, einigen Häusern sowie unserem Hotel.

Die Weiten von Island

Die Weiten von Island

Obwohl gesagt wird, dass die Westfjorde von Island schon allein eine ganze Reise ausmachen, machen wir einen kurzen Abstecher dahin. Dabei gelangen wir ins Örtchen Hólmavík, wo wir ein Hexerei-Museum besuchen, denn etwas Geschichte muss auch sein. Ein weiteres Etappenziel ist die Ortschaft Stykkishólmur auf der Halbinsel Snæfellsnes. Zum Abschluss des heutigen Tages geht es nach Ólafsvík, wo wir unser Quartier beziehen.

Halbinsel Snæfellsnes

Der kommende Tag steht wieder einmal ganz im Zeichen der aktuellen Umgebung – und so erkunden wir die Halbinsel Snæfellsnes. Am äussersten Zipfel der Halbinsel fahren wir wieder einmal durch ein atemberaubendes Lavafeld, sehen Sandstrände und Klippen. Natürlich fahren wir auch über die F570 Piste zum Snæfellsjökull, auch bekannt aus dem Roman «Reise zum Mittelpunkt der Erde». Weiter stehen auch die Felstürme Lóndrangar auf dem Programm. Bei schönem Wetter und genüngend Zeit hat der Snæfellsjökull-Nationalpark noch vieles mehr zu bieten.

Umgebung bei Þingvellir

Umgebung bei Þingvellir

Für uns geht die Reise bereits zurück nach Reykjavík. Doch möchten wir auch an diesem letzten Tag noch das Maximum herausholen und fahren somit die weitere Route. Das erste Etappenziel ist der Rote Strand bei Búðir und danach weitere Seehunde beim Hof Ytri-Tunga. Im Anschluss geht’s zur heissen Quelle Deildartunguhver – der wasserreichsten heissen Quelle von Island. Weiter geht die Reise zum Hraunfossar. Dort strömen auf einer Länge von ca. 700m viele kleine Wasserfälle aus dem Gestein des Lavafeldes Hallmundarhraun – Wasserfälle mal anders und extrem schön. Im Anschluss fahren wir weiter über die Piste F550 nach Þingvellir. Auf dieser Strecke können wir die Abgeschiedenheit nochmals so richtig geniessen, bevor wir wieder zurück zu den touristischen Plätzen gelangen. In Þingvellir, der Geburtsstätte von Island und der Nahtstelle der europäischen und amerikanischen Kontinentalplatte, können wir nochmals in die mystische Welt von Island tauchen. Danach geht es zurück in die Hauptstadt Reykjavík, wo wir unseren letzten Abend verbringen, bevor es am nächsten Tag früh morgens wieder zurück in die Schweiz geht.

Travelhouse bedankt sich bei Reise-Reporterin Isabelle Kälin aus Trachslau für den tollen Reisebericht!

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