Flitterwochen in Namibia

Flitterwochen in Namibia

Sonja Hitz, 28. März 2014

Schon lange bevor ich meinen Mann kennen lernte, war für mich klar, wo ich die Flitterwochen verbringen möchte, falls ich einmal heiraten werde: in Namibia. Ich hatte Glück! Vor acht Jahren lernte ich den Mann meines Lebens kennen, der erfreulicherweise ähnliche Traumziele hat wie ich. So wurde nach unserer Traumhochzeit auch mein bzw. unser Traum von Afrika Realität!

Namibia – das bedeutete für mich: abwechslungsreiche Landschaften, eine faszinierende Tierwelt und ganz viele schöne Sonnenuntergänge. Meine Erwartungen an das Land meiner Träume waren gross, meine Freude aber deutlich grösser…

Sonja Hitz in Namibia

Sonja Hitz in Namibia

Unsere Reise startete in Windhoek, wo wir auch unser Mietauto abholten. Bereits während der ersten Etappe nach Sesriem (Sossusvlei) fiel uns vor allem eines auf: die unendliche Weite. Biegt man von der Hauptstrasse N1 ab, geniesst man die Einsamkeit und die pure Natur. In Sesriem angekommen, machten wir uns zuerst auf die Suche nach einer Tankstelle, denn in Namibia gilt: fahre niemals an einer Tankstelle vorbei, ohne dein Auto zu tanken! Mit vollem Tank fuhren wir ins Desert Camp, unsere Unterkunft für die nächsten 2 Nächte.

Das Desert Camp liegt Mitten in der Natur mit wunderschöner Aussicht. Die Entfernung zum Sossusvlei Nationalpark ist nur ca. 5 km und die Lage somit ideal für Gäste, die frühmorgens bei Sonnenaufgang zum Deadvlei oder zur Dune 45 fahren möchten.

Desert Camp

Desert Camp

Oryx vor unserem Zelt im Desert Camp

Oryx vor unserem Zelt im Desert Camp

Nach unserem Aufenthalt in der Wüste bei 35-40 Grad Tagestemperatur ging unsere Reise weiter an die Küste, nach Walvis Bay. Wind und Nebel sowie kühle 15-20 Grad erwarteten uns dort, aber auch viele Flamingos, Pelikane, Seelöwen und sogar Buckelwale. Der Aufenthalt am und auf dem Meer war eine tolle Abwechslung zur trockenen Wüste.

Pelikane in Walvis Bay

Pelikane in Walvis Bay

Wir fuhren entlang der Küste weiter nördlich nach Swakopmund, der angeblich deutschesten Stadt ausserhalb Deutschlands. Der Einfluss ist deutlich sicht- und spürbar – so wird man im Restaurant wirklich auf deutsch angesprochen.

Unterwegs in Namibia

Unterwegs in Namibia

Uns zog es aber bald wieder hinaus in die Wildnis Afrikas. Wer die Einsamkeit liebt und sich inmitten der wilden Natur wohl fühlt, der muss unbedingt einen Zwischenstopp bei der Spitzkoppe einplanen. Hotel? Fehlanzeige! Komfort? No way! Luxus? Ein einsamer Campsite in traumhafter Natur und eine Nacht am Lagerfeuer unter dem afrikanischen Sternenhimmel – für uns während dies ein absolutes Highlight und somit Luxus pur!

Sonnenuntergang bei der Spitzkoppe

Sonnenuntergang bei der Spitzkoppe

Weiter nordwärts ging es ins Damaraland. Die Landschaft einmal mehr traumhaft schön und abwechslungsreich. Wir entdeckten die letzten frei lebenden Wüstenelefanten und sahen die Felsmalereien von Twyfelfontein.

Wüstenelefanten im Damaraland

Wüstenelefanten im Damaraland

Ein weiteres Highlight war natürlich der Besuch des Etosha Nationalparks. 5 Nächte verbrachten wir dort – ein tolles Gefühl, irgendwie aber auch unheimlich, wenn man nachts den Löwen brüllen hört und weiss, dass der keine 100m vom Auto entfernt ist. Die Pirschfahrten durch den Park waren spannend. Obwohl die Regenzeit bereits begonnen hat und die Landschaft entsprechend grün war, sahen wir viele Tiere: Nashörner, Elefanten, Giraffen, Zebras und viele verschiedene Antilopenarten.

Etosha Nationalpark

Etosha Nationalpark

Die letzten 2 Nächte in Namibia verbrachten wir in Okonjima. Dort befindet sich die AfriCat Foundation, eine Stiftung, die sich einsetzt für die Leoparden und Geparde. Die spannenden Pirschfahrten zu den Raubtieren sowie die Informationen über die Stiftung waren der perfekte Abschluss unserer Namibia-Reise.

Wuahu - der Leopard im Okonjima Reservat

Wuahu – der Leopard im Okonjima Reservat

Namibia hat unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern deutlich übertroffen! Endlose Weiten, traumhaft schöne Landschaftsbilder, wilde Tiere hautnah; und nur wir zwei inmitten der unberührten Natur, weit weg vom Massentourismus. Wir wünschten uns eine Hochzeitsreise, die wir so schnell nicht vergessen werden und die sich etwas unterscheidet von anderen Reisen. Auch wenn wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken gerne wieder nach Hause zurückkehrten, haben wir doch einen Teil unserer Herzen an Namibia verloren

«Wenn du schnell gehen willst, geh allein, aber wenn du weit gehen willst, geh mit anderen

Weitere Weblinks zum Thema:

Reiseberichte zu Namibia auf weltenbummlermag.de

Reiseberichte zu Namibia von Katja und Jens auf www.katjen.de

Reisebericht zu Namibia auf reisetage.blogspot.ch

Namibia Fotos auf www.pinterest.com

Informationen zu Namibia auf wikipedia.org

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.