Namibia-Studienreise: erster Reisebericht

Namibia-Studienreise: erster Reisebericht

Sarah Annecchiarico, 7. Mai 2014

Unsere Studienreise-Gruppe ist bereits seit einer Woche in Namibia unterwegs. Sarah Annecchiarico und Mirjam Reist berichten von ihren ersten Erlebnissen.

Sarah Annecchiarico unterwegs auf den Strassen Namibias

Sarah Annecchiarico unterwegs auf den Strassen Namibias

29.04.2014 – Die Anreise

Wir reisten mit der South African Airways via München und Johannesburg nach Windhoek (Namibia) und wurden gleich von Reiseleiter Michael empfangen. Trotz der langen Anreise war die Reise mit der South African Airways sehr angenehm. Ein weiterer Vorteil von Ferien in Afrika: Kein Jetlag, da nur 1 Stunde Zeitverschiebung. :-)

Nach der Ankunft gleich auf die City Tour! Katutura: Windhoek’s Armenviertel am Rande der Stadt. Heute ist das lebendige, quirlige Township erste Adresse für Kreativität der Einheimischen; und auf dem «Craft Market» in Katutura macht das Einkaufen so richtig Spass!  Die Hauptstrasse der Stadt ist die Independence Avenue und gleicht mit modernen Bauten einer Einkaufsstrasse einer mittelgrossen europäischen Stadt.

Das Stadtbild Windhoeks ist denn auch von einer Mischung aus kolonialen (Deutscher Baustil des 19. Jahrhunderts) und modernen Bauten des 20. Jahrhunderts geprägt. Dieser Kontrast an Formen und Gestalt spiegelt die Geschichte des Landes wieder und verleiht der Stadt ihren einmaligen Charme.

Katutura

Katutura

Von der saubersten Stadt Afrikas fuhren wir zur etwas ausserhalb gelegenen Lodge GocheGanas, welche in einem Private Game Reserve liegt und viele Tierarten beheimatet. Die tollen Bungalows mit Aussendusche und fantastischer Aussicht gefielen mir auch sehr.

30.04.2014 – Die Kalahari Wüste

Über Rehoboth und Kalkrand gelangten wir in die Kalahari Wüste. Südlich von Rehoboth überquerte unsere Reisegruppe den Wendekreis des Steinbock und erreichten bald die roten Dünen der Kalahari Wüste, die sich von den Dünen der Namib unterscheiden, da sie stärker bewachsen sind und mehr Flora und Fauna beherbergen. Unterwegs konnten wir Affen, Strausse, Springbocks, Gnus, Oryx und Impalas entdecken.

01.05.2014 – Sossusvlei Umgebung

Nach dem Frühstück ging die Reise weiter in die Umgebung der Sossusvlei, wo einige der höchsten Dünen der Welt aus dem Sandmeer herausragen.

Auf dem Weg nach Sossusvlei - Tankstelle in der Wüste Namibias. Kaum vorstellbar, dass es hier Benzin hat – hat es aber!

Auf dem Weg nach Sossusvlei – Tankstelle in der Wüste Namibias. Kaum vorstellbar, dass es hier Benzin hat – hat es aber!

Wir erreichten das Desert Homestead und etwas später (nach einer Besichtigung und Mittagessen) die Sossusvlei Lodge.

Ankunft in der Sossusvlei Lodge – eine echte Oase! Luxus inmitten der Wüste. Und der Ausblick auf die Sanddünen der Namib ist atemberaubend!

Ankunft in der Sossusvlei Lodge – eine echte Oase! Luxus inmitten der Wüste. Und der Ausblick auf die Sanddünen der Namib ist atemberaubend!

Am Abend genossen wir ein leckeres BBQ mit verschiedenen frischen Wildspezialitäten unter dem Sternenhimmel der Namib Wüste.

Hunger! Auf zum Büffet in der Sossusvlei Lodge! Die Auswahl ist gross – und exotisch! Oryx, Gnu, Strauss, Eland, Krokodil – es gibt nichts, was es nicht gibt!

Hunger! Auf zum Büffet in der Sossusvlei Lodge! Die Auswahl ist gross – und exotisch! Oryx, Gnu, Strauss, Eland, Krokodil – es gibt nichts, was es nicht gibt!

Unser Geheimtipp auf dem Weg

Ein Besuch der Weinoase in Neuras inmitten der Wüste lohnt sich! Auf dem Weingut werden nur 7’000 Flaschen pro Jahr produziert und das Wein Tasting war sehr toll!

02.05.2014 –  Mein Highlight: Sossusvlei und Sesriem Canyon

In den kühlen Morgenstunden starteten wir Richtung Sossusvlei, einer riesigen Lehmbodensenke, die von den höchsten Dünen der Welt umringt ist. Das Gebiet ist ein einziges Märchen aus Sand, soweit das Auge reicht. Die Farbschattierungen variieren von blassgelb bis zu leuchtenden Rot- und Orangetönen.

Düne am Sossusvlei

Düne im Sossusvlei

Düne am Sossusvlei

Der 30 minütige Dünenaufstieg hat sich gelohnt: eine fantastische Aussicht erwartete uns. Der «Abstieg» war dank «Dünenjumping» einiges einfacher. Mit einem Allradfahrzeug wurden wir in das Herz der Dünenlandschaft gefahren und erklommen eine weitere Düne, diesmal im Deadvlei: Ein Marsch von ca. 40 Minuten bei 30 °C. Aber auch hier lohnte sich die Anstrengung: eine traumhafte Sicht auf die toten Bäume vom Deadvlei.

Deadvlei

Ausblick auf das Deadvlei, die Ton-Pfanne in der Namib-Wüste

Anschliessend unternahmen wir noch einen kleinen Ausflug zum Sesriem Canyon, wo der Tsauchabfluss über Millionen von Jahren eine tiefe Schlucht in die Sand-, Kies- und Konglomeratschichten des Namib Randes gegraben hat.

Der Name «Sesriem» leitet sich von frühen Erzählungen der ersten Siedler ab: Sechs Riemem mussten aneinander geknotet werden, um mit dem Eimer Wasser aus der tiefen Schlucht des Tsauchab heraufholen zu können.

Der natürliche Wasservorrat war für die ersten Siedler, Jäger und Händler lebenswichtig. Gegen Mittag fuhren wir weiter zur Sossus Dune Lodge, die wir besichtigten und ein leichtes Mittagessen geniessen durften. Am Nachmittag ging’s weiter zur Namib Desert Lodge.

03.05.2014 –  Swakopmund

Am nächsten Tag fuhren wir durch den Namib-Naukluft-Park, den Kuiseb Canyon und weiter über den Gaub-Pass bis zum Atlantik. Während der Fahrt stoppten wir in Solitaire, wo wir unbedingt die «beste Apfelkuchen Bäckerei Afrikas» testen mussten und ein Foto der berühmten Oldtimer machten.

Verrostete und uralte Oldtimer in Solitaire, der kultigsten Tankstelle ganz Namibias

Verrostete und uralte Oldtimer in Solitaire, der kultigsten Tankstelle ganz Namibias

Unterwegs von Sossusvlei nach Swakopmund: Achtung Sandsturm!!

Unterwegs von Sossusvlei nach Swakopmund: Achtung Sandsturm!!

Swakopmund, Namibias beliebtester Ferienort, der in seiner Bauweise an eine deutsche Kleinstadt erinnert. Das Stadtbild des rund 30’000 Einwohner zählenden Ortes ist durch zahlreiche Kolonialbauten geprägt.

Haus in Swakopmund. Eindeutig: Deutsches Kolonialerbe in Namibia! Hier gibt es Schwarzwälderkirschtorte, Käsekuchen und Schweinshaxe. Und aus den Lautsprechern des Supermarktes ist Deutscher Schlager zu hören. Unglaublich! Dafür kann man in den umliegenden Sanddünen Skifahren (kein Witz)!

Haus in Swakopmund. Eindeutig: Deutsches Kolonialerbe in Namibia! Hier gibt es Schwarzwälderkirschtorte, Käsekuchen und Schweinshaxe. Und aus den Lautsprechern des Supermarktes ist Deutscher Schlager zu hören. Unglaublich! Dafür kann man in den umliegenden Sanddünen Skifahren (kein Witz)!

Swakopmund verfügt über viele touristische Attraktionen und angenehmes Klima im Sommer. Besonders um die Weihnachtszeit wimmelt es in der Stadt von Windhoekern. In Swakopmund besuchen wir die Villa Margheritha für eine Besichtigung. Danach erkundeten wir per Stadtrundfahrt das idyllische Städtchen.

Fazit vom ersten Teil unserer Studienreise

  • Beeindrukende Dünenlandschaft der Sossusvlei
  • Abwechslungsreiche Landschaften: Steppe und Wüste
  • Immer leckeres Essen (mit guten Weinen aus Südafrika)
  • Mein Eindruck nach einer Woche Namibia: keinen Tag würde ich wieder hergeben!

Ausblick auf nächste Woche

Ich freue mich schon auf folgende Reiseetappen:

  • Katamaran Ausflug mit Austern Tasting: hoffentlich entdecken wir Delfine und Seehunde
  • Damaraland mit Besichtigung der fossilen Baumstämme und Felsenkunst
  • Etosha Nationalpark mit Wildbeobachtungsfahrten: ich hoffe auf viele verschiedene Tiere!

Liebe Grüsse aus Namibia von Sarah Annecchiarico und Mirjam Reist

Weitere Weblinks zum Thema:

Reiseberichte zu Namibia auf weltenbummlermag.de

Reiseberichte zu Namibia von Katja und Jens auf www.katjen.de

Reisebericht zu Namibia auf reisetage.blogspot.ch

Namibia Fotos auf www.pinterest.com

Informationen zu Namibia auf wikipedia.org

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    Kommentare

  1. Walter Bracun
    4. September 2014

    Tolle Bilder, kurze prägnante Beschreibungen! – Was will man mehr? –
    Weiterhin alles Gute und viel Erfolg!
    Walter Bracun

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