Im Gespräch mit Stefanie Marck

Im Gespräch mit Stefanie Marck

Stefanie Marck, 8. Mai 2014

Im zweiten Teil der Serie «Im Gespräch mit…» darf ich mich als Asien-Spezialistin vorstellen und Ihnen einige Insidertipps zu Kulinarik, Shopping und Touristenfallen für Ferien in Asien verraten.

Stefanie Marck, Asien Spezialistin bei Travelhouse

Stefanie Marck (links) in Asien

«Die Vielfalt an unterschiedlichen Ländern und Kulturen fasziniert mich immer wieder aufs Neue: Ob ich in Luang Prabang in Laos dem morgendlichen Almosengang der Mönche beiwohne, auf dem Velo das Mekong-Delta in Vietnam entdecke, den Sonnenuntergang über Angkor Wat in Kambodscha bestaune oder das Können der Beinruderer auf dem Inle Lake in Myanmar bewundere.»

Mein Steckbrief

Was ich mag:

Frische Fruchtsäfte (im Speziellen Mango), wenn man sich ohne Worte versteht, gutes Essen, Tierbeobachtungen

Was ich nicht mag:

Zu feuchtheisses Wetter, respektloses Verhalten, mit zu viel Gepäck zu reisen, Jetlag

Bin gerade zurück aus:

Bali, Vietnam

Stefanie Marck beim Reisanbau

Stefanie Marck beim Reisanbau in Bali

Hobbies:

Reisen, Lesen, «Käffelen», meinen hellgrünen Daumen noch grüner machen

Was ich gerne mal machen würde:

Mit dem Schiff die kleinen Sundainseln in Indonesien entdecken

So beschreiben mich meine Arbeitskollegen/-Innen:

Tüpflischiesser, hilfsbereit, Kaffitante, aufgestellt…

Was ist die besondere Herausforderung bei der Produkteauswahl in Asien?

Der Ausbau der Infrastruktur geht in vielen Ländern in Asien unglaublich schnell. Den Überblick über all die Hotelneueröffnungen zu behalten, ist sehr anspruchsvoll. Spannend ist, dass es nach wie vor viele Destinationen gibt, die es aus touristischer Sicht, noch zu entdecken gilt, wie zum Beispiel die indonesische Insel Sumba.

Für Euch entdeckt

Kulinarik

In Vietnam gehören Nudelsuppen (Pho) zu den Grundmahlzeiten (und sind eine willkommene Abwechslung zu Reis mit Poulet, Reis mit Gemüse,…). Dutzendfach interpretiert, sind sie alle ähnlich, aber schmecken doch jedes Mal anders. Darum mein Tipp: unbedingt in den verschiedenen Regionen probieren und die Unterschiede «erschmecken». Laotisches Fondue oder Barbeque (Sindat) erinnert etwas an unser Fondue Chinoise. Am lokalsten zu geniessen ist es in einem Restaurant ohne Namen am Ufer des Mekongs in Luang Prabang (hinter dem lokalen Markt). Wer (wie ich nach 5 Wochen Asien) Lust auf Schweizer Spezialitäten und Käse hat, dem sei das Blue Lagoon Restaurant in Luang Prabang sehr empfohlen.

Vietnamesische Nudelsuppe (Pho)

Vietnamesische Nudelsuppe (Pho)

Shopping

Wie viele andere Frauen (und Männer) gehe auch ich ab und zu gerne shoppen. In Asien ist das ja an vielen Orten möglich, meine Favoriten sind der Nachtmarkt in Luang Prabang, die Walking Street in Chiang Mai (jeden Sonntag ab 16.00 Uhr) und der Chatuchak Weekend Market in Bangkok (Samstag und Sonntag).

Nachtmarkt in Luang Prabang, Laos (Copyright: js42 @ flickr)

Nachtmarkt in Luang Prabang, Laos (Copyright: js42 @ flickr)

Sportlich

Auf dem Velo lassen sich Land und Leute hautnah erleben. Im gemütlichen Tempo nicht nur Bilder, sondern auch Gerüche und Begegnungen «sammeln». Eines meiner schönsten Reiseerlebnisse war eine Velotour durch das Mekong-Delta, bei der wir entlang von Kanälen, über winzige Brücken, mit der lokalen Fähre und durch Dörfer die Vielfalt dieser einzigartigen Region entdeckten.

Wussten Sie, dass…

…Schweizer Bürger bis zu einem Aufenthalt von 14 Tagen in Laos kein Visum benötigen (im Gegensatz zu unseren Nachbarländern)?

Vor dem Patuxai, Vientiane

Vor dem Patuxai in Vientiane (Laos)

Achtung – Touristenfalle

Ach ja, Taxifahren in Vietnam… Trotz vorgängigem intensiven Reiseführerstudium, bin auch ich reingefallen. Empfohlen sei daher: Nach Möglichkeit mit Taxameter fahren oder bei verhandeltem Preis erwähnen, dass dieser inkl. aller Parkgebühren und Maut zu verstehen ist. Ebenfalls hilfreich ist es, das Geld genau bereit zu haben und nicht mit grossen Noten zu zahlen. Ansonsten hilft etwas Hartnäckigkeit und ein Lächeln. Letzteres nahm auch ich mir zu Herzen, als der Taxifahrer am Ende der Fahrt das Doppelte des Betrags (trotz eingeschaltetem Taxameter) verlangen wollte…

Am Wasser

Sich auf eine der unzähligen Bänke am Hoan-Kiem-See in Hanoi setzen und dem Treiben rund um den See zuschauen: plaudernde Hausfrauen, Hochzeitspaare die ihre Erinnerungsbilder schiessen oder – wie wir – den Dreh eines Musikvideos beobachten.

Am Ufer des Hoan-Kiem-Sees in Hanoi

Am Ufer des Hoan-Kiem-Sees in Hanoi

Stefanie Marck
Stefanie MarckProduct Manager Indian Ocean bei Travelhouse

Zögern Sie nicht unsere Asien-Spezialisten zu kontaktieren.

    Kommentare

  1. Roger
    2. März 2015

    Super Bericht, danke für die Tipps vom Profi. Liebe Grüsse, Roger

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.