La Digue – Seychellen – Paradiesisch traumhaft

La Digue – Seychellen – Paradiesisch traumhaft

Reise-Reporter, 10. Mai 2014

Reise-Reporterin Brigitte Schweingruber durfte im Hotel Le Domaine de l’Orangeraie auf den Seychellen traumhafte Ferientage verbringen und erzählt von der Freundlichkeit der Menschen und ihren Erlebnissen.

Brigitte Schweingruber auf ihrer Velotour über die Insel La Digue

Brigitte Schweingruber auf ihrer Velotour über die Insel La Digue

Wir sind von Zürich aus mit dem A380 mit Emirates in der Business Class nach Dubai geflogen. Herrlich viel Platz, Liegesitze, eine Bar hinten mit kleinen Snacks. Eine Wohltat bei langen Flügen. Nach einem kleinen Aufenthalt in Dubai von 3 Stunden in der Businesslounge ging es dann weiter mit einer A340 nach Mahé. Leider keine Liegesitze.

Das Hotel Le Domaine de l’Orangeraie hat ca. 60 Zimmer in 3 Kategorien. Wir hatten die Gartenvilla gebucht, welches die günstigste Zimmervariante ist. In dieser Kategorie sind es Häuser mit jeweils 4 Zimmern – 2 unten, 2 oben. Der Zustand des Hotels ist sehr gut. Es ist sauber und gepflegt.

Strand in der Nähe des Hotels Le Domaine de l'Orangeraie

Strand in der Nähe des Hotels Le Domaine de l’Orangeraie

In den Zimmern und in der Bar (nicht Poolbar) gibt es WiFi, doch der Empfang in unserem Zimmer war nicht immer optimal. Die Qualität schwankt.

Wir haben das Hotel mit Halbpension gebucht, es ist auch nur Zimmer/Frühstück möglich. All Inclusive konnte nicht gebucht werden.

Die Gästestruktur ist sehr durchmischt – Nationalitäten sind sehr viele französisch sprechende Gäste (ob Frankreich, Belgien, Schweiz, keine Ahnung), Italiener, Russen, Deutschweizer, Deutsche. Es waren aber alle Gäste durchaus angenehm. Das Alter der Gäste ging von 20 bis 70. Hauptsächlich jedoch so im Alter von ca. 30 – 50. Viele Honeymooner.

Das Hotel befindet sich auf der Insel La Digue, welches die Nachbarinsel von Praslin ist. Mit der Fähre geht es von Mahé ca. eine Stunde nach Praslin, dann nach einem kurzen Halt dort weiter nach La Digue. Der Transfer vom Flughafen Mahé dauert so mit der Fähre ca. 1,5 Stunden. Man könnte von Mahé aus auch nach Praslin fliegen und dort mit der Fähre nach La Digue übersetzen. Doch da hat man nur wenig Gepäck-Kilos frei. Mit der Fähre hat man in der Business Class 30kg Freigepäck inkl. Handgepäck.

Vom Hafen bis zum Hotel sind es zu Fuss 5 Minuten. Beim Hafen befindet sich auch der kleine Ort La Passe, wo es Einkaufsmöglichkeiten gibt (Souvenirs, Supermarkt), Bars, Restaurants, Rad-Vermietung.

Hafen von La Digue

Hafen von La Digue

Wer hierher kommen möchte zum Shopping und Nightlife, der ist hier nicht wirklich auf der richtigen Insel. Hier ist es sehr gemütlich. Es gibt zwar eine Disco in La Passe und ein paar Restaurants, aber viel mehr ist nicht.

Das Hauptverkehrsmittel ist das Rad, damit kann man sich auf der Insel sehr gut bewegen, oder man nimmt den Ochsenkarren. Es gibt auch ein paar wenige Taxis.

Häuschen von Einheimischen während unserer Velotour auf La Digue

Häuschen von Einheimischen während unserer Velotour auf La Digue

Ausflugstipps

  • Mit dem Velo um die Insel fahren und viele schöne Strände entdecken
  • Der Park Union Estate, durch den man auch an die wunderschönen Strände gelangt
  • Mit der Fähre ist man nach ca. 10 Minuten auf der Nachbarinsel Praslin – touristisch, aber schön
Riesenschildkröten im Park Union Estate auf La Digue

Riesenschildkröten im Park Union Estate auf La Digue

Grundsätzlich sind die Einheimischen zweisprachig – Französisch und Englisch. Doch das Hotelpersonal ist meist nicht einheimisch, sondern aus Indien, und diese sprechen nur Englisch.

Das Hotel

Das Personal war durchwegs freundlich und hilfsbereit. Es gibt natürlich wie überall motiviertere und weniger motivierte Mitarbeiter, aber grundsätzlich waren alle sehr nett. Die einen etwas schneller als die anderen (aber wo gibt es das nicht).

Die Zimmerreinigung war zu unserer Zufriedenheit. Es gibt eine Bar, in der abends Live-Music gespielt wird und eine Poolbar – dort werden auch Snacks serviert. Aber diese dürfen nicht im Wasser konsumiert werden.

Es gibt ein À-la-carte-Restaurant. Das haben wir nicht ausprobiert, weil wir Halbpension gebucht haben. Im Buffet-Restaurant gab es jeden Abend ein anderes Buffet-Thema – z.B. Asiatisch, Fisherman, International, Italienisch, Einheimisch, Indisch. Die Qualität der Speisen war einwandfrei. Das Essen schmeckte sehr lecker. Man fand bei jedem Buffet etwas, was einem zusagte, und man konnte auch wieder Neues ausprobieren. Es schmeckte wirklich alles hervorragend. Auch war es sehr sauber. Das Restaurant bietet einen Teil mit Sandboden und einen Teil mit befestigtem Boden.

Die Preise im Hotel sind hoch –  an der Poolbar kosten 2 Milkshakes 240 Rupies (nicht ganz CHF 20.–) dann kommen noch Servicegebühren von 10% dazu und Steuern von 15%.

Auf den Seychellen gibt es wunderschöne Blumen

Auf den Seychellen gibt es wunderschöne Blumen

Sport und Wellness

Es gibt gratis Fahrräder. Es hat genügend, aber der Zustand der Räder ist nicht immer der Beste. Es sind Mountainbikes. Für Grossgewachsene ist der Lenker etwas zu tief – aber man gewöhnt sich daran. Der Rücken freut sich nicht darüber, aber dafür kann man sich danach im Spa mit einer Massage wieder herrichten lassen. Ist übrigens sehr empfehlenswert. Das Spa liegt am Hang. Man wird mit einem Golf-Caddie hochgefahren und geniesst von dort eine unglaubliche Aussicht. Es ist wunderschön und auch die balinesische Massage kann ich nur empfehlen.

Abends gibt es ab und zu einen Musikabend und einen Dia-Abend. Animation gibt es keine, auch keinen Kinderklub.

Die Liegen am Pool haben schon etwas gelitten, sind aus Rattan und teilweise ist der etwas ausgerissen. Doch es gibt genügend Liegen mit Matratzen und auch genügend Schirmen. 2 Duschen sind auch vorhanden. Am Meer gibt es 3 Pavillons.

Der Tauchanbieter Azzuro Pro Dive macht einen guten Job. Sichtweiten bis zu 30 Meter, Strömungstauchgänge.

Ein farbenfroher Friedhof auf La Digue

Ein farbenfroher Friedhof auf La Digue

Das Zimmer

Unser Zimmer war ein Gartenvilla-Zimmer unten. Die Grösse war ausreichend. Es war modern eingerichtet mit 1 grossen Bett, einem Schreibtisch mit Stuhl, einem Clubtisch, einer Sofagarnitur, einer Minibar, einem Safe, einem Föhn, Wasserkocher, Kaffee, Tee, Regenwalddusche. Duschmittel, Shampoo und Lotion gab es ohne Ende, das müsst ihr also nicht von Zuhause mitnehmen. 2 x gibt es pro Person einen halben Liter Wasser gratis aufs Zimmer.  Abends lag immer ein kleines «Bettmümpfeli» aus Schokolade auf dem Bett.

Die Handyerreichbarkeit ist super – Kosten je nach Anbieter – für Schweizer relativ teuer.

Wer gerne ruhigeres Wasser liebt, sollte Oktober bis März/April dorthin fahren, dann ist es zwar schwüler. Die restliche Zeit ist es trockener, doch ist das Wasser sehr rau.

Der Coco de Mer im Vallé de Mai

Der Coco de Mer im Vallé de Mai

Der Ausflug ins Vallé de Mai nach Praslin hat uns nicht sehr beeindruckt. Uns hat der Botanische Garten in Mahé besser gefallen – ist auch günstiger.

Im Botanischen Garten in Mahé

Im Botanischen Garten in Mahé

Wer sehr gutes einheimisches Essen probieren möchte, sollte das Marie-Antoinette in Mahé ausprobieren. Das war der Hammer. Reservation ist wünschenswert – wir haben ohne Reservation noch die letzten 2 Plätze ergattert. Es gibt dort nur 1 Menü, das aus vielen verschiedenen Speisen besteht. Sehr lecker!

Travelhouse dankt Brigitte Schweingruber aus Diepflingen für den tollen Reisebericht.

 

Reise-Reporter
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    Kommentare

  1. Travelhouse Internet Team
    Natalie
    16. August 2016

    Was für ein toller Reisebericht.
    Ich war auch schon einige Male auf La Digue und die Eindrücke kann man wirklich nur als paradiesisch-traumhaft beschreiben.

    Danke für deinen Bericht.

    Gruß,
    Natalie

  2. 17. August 2016

    Hallo Natalie
    Vielen Dank für deinen Kommentar.
    Liebe Grüsse, Melanie (Marketing Travelhouse)

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