Im wilden Westen der USA, Teil 5: Morro Bay – San Francisco

Im wilden Westen der USA, Teil 5: Morro Bay – San Francisco

Michaela Ofner, 16. Mai 2014

In meinem letzten Teil erzähle ich von schönen Stränden, Tieren, Schlössern viel Verkehr und der absolut tollen Grossstadt San Francisco.

Montag, 01. Juli 2013
Bye, bye Morro Bay – weiter geht die Fahrt. Bei Morro Bay beginnt das schönste Teilstück des Pacific Coast Highway, wie der Highway One hier heisst.

Die bis ans Meer reichenden Santa-Lucia-Berge zwingen die Strasse zu endlosen Kurven im steil abfallenden Vorgebirge. Die Fahrbahn ist schmal und teilweise ohne Seitenbefestigung. Doch die Aussichtspunkte sind zum Teil spektakulär. Wir legen immer wieder Pausen ein, um den Blick über den Ozean schweifen zu lassen und die Bilder in uns aufzunehmen.

Auf unserem weiteren Weg kommen wir vorbei an Hearst Castle. Der Zeitungskönig William Rudolph Hearst hat dieses Schloss, das an Neuschwanstein erinnert, zwischen 1919 und 1947 für 30 Millionen US-Dollar erbauen lassen. Es hat circa 100 Räume und liegt oberhalb von San Simeon. Das Besucherzentrum am Eingang gibt einem einen guten Eindruck über die Grösse, Geschichte und Vielfältigkeit des Anwesens. Jeder muss selbst entscheiden, ob er oder sie die ein oder andere doch recht kostspielige Tour mitmachen möchte.

Seelöwen am Point Piedras Blancas

Seelöwen am Point Piedras Blancas

Nächster Höhepunkt ist der «Point Piedras Blancas». Dort tummeln sich direkt vor uns Seelöwen. Freiwillige Helfer informieren die Gäste über das Leben dieser Meeressäuger. Im Moment sind viele einzelne Bullen da. Die Paarungszeit war im Spätherbst, die Geburten im Winter und nun ist es Sommer. Wir hören, dass tausende von diesen Kolossen sich um die Spätherbstzeit hier versammeln um sich zu paaren. Jetzt liegen mal gerade ein paar Duzend noch ahlend am Strand, aber auch das ist schon spektakulär für uns.

Die Weiterfahrt entlang dem Highway 1 führt uns kurz vor Carmel-by-the-Sea über die Bixby Bridge, welche die gleichnamige Bucht überspannt. Die Strasse ist nur einseitig befahrbar, sie wird neu renoviert. Daher haben wir mehr Zeit, die Umgebung zu geniessen.

Einen Tag früher als geplant, kommen wir in Carmel-by-the-Sea an. Das «Pine Inn» erinnert innen an einen alt viktorianischen Bau. Tiefes Rot mit Plüsch und Plüsch gepaart findet sich überall. Königin Victoria lässt grüssen.

Strand bei Carmel-by-the-Sea

Strand bei Carmel-by-the-Sea

Carmel ist ein kleiner, überschaubarer Ort, liegt gegenüber von Monterey und fast ständig im Nebel. Wir haben Glück und ausnahmsweise taucht an unserem Ankunftstag der Nebel erst kurz vor Nachteinbruch auf.

Dienstag, 02. Juli 2013
Nach dem Frühstück schlendern und erkunden wir den Ort Richtung Strand. Dieser ist hier wirklich gross und so früh am Morgen fast nicht bevölkert.

Typischer kleiner Shop in Carmel

Typischer kleiner Shop in Carmel

Carmel-by-the-Sea liegt ca. 8 Meilen von Monterey entfernt. Sein kurioser Architekturstil macht den Ort sehenswert. Wie windschiefe Hexenhäuschen präsentieren sich die Wohnhäuser, die allesamt aussehen als ob sie zu einer Filmkulisse gehören. Es gibt im ganzen Ort keine Briefkästen und Hausnummern, keine Parkuhren und Leuchtreklamen.

Mittwoch, 03. Juli 2013
Auf dem Highway 1 – nordwärts geht es nun zur unseren letzten Etappe nach San Francisco. In Santa Cruz stoppen wir kurz, um den wagemutigen Wellenreitern zuzusehen. Wir machen noch einen Abstecher in den Redwood Forest, den es kurz vor San Francisco gibt. Herrliche jahrhundertealte Bäume so weit das Auge reicht.

Aussicht auf den Redwood Forest

Aussicht auf den Redwood Forest

Und dann erreichen wir San Francisco. Zuerst fahren wir zu unserem Hotel «Galleria Park Hotel» im Financial District. Optimal gelegen nahe Chinatown und Union Square. Danach geben wir unser Auto ab und beginnen sofort mit dem Erkunden dieser schönen Stadt, meiner Lieblings-Stadt.

China Town San Francisco

China Town San Francisco

Donnertag, 04. Juli 2013 / American Independent Day
Im «The Westin St. Francis» welches direkt am Union Square liegt, treffen wir auf einen Teil meiner Familie. Den Unabhänigkeitstag und die nächsten Tage verbringen wir gemeinsam.

Einer der berühmten Cable Cars in San Francisco

Einer der berühmten Cable Cars in San Francisco

Wir erkunden heute mit den typischen Cable Cars die ganze Stadt. Wir fangen im «Buena Vista» mit dem Frühstück an und wir besuchen die Fishermans Wharf mit seinen unzähligen Attraktionen.

Fishermans Wharf San Francisco

Fishermans Wharf San Francisco

Mit der Fähre geht es vorbei an Alcatraz zum Mittagessen nach Sausolito. THE BEST! und soooo lecker.

Freitag, 05. Juli 2013
Der Tag beginnt mit einem  Frühstück im «Cafe de la Presse». Danach hat mein Neffe eine tolle Überraschung für uns:

Auf der Golden Gate-Bridge

Auf der Golden Gate-Bridge

Über die Golden Gate Bridge geht es in die bekannte Weinregion Napa Valley nördlich von San Francisco. Nach einem wundervollen Tag in den südkalifornischen Weinbergen lassen wir den Tag ausklingen.

Im Weinkeller des Viansa Weingutes

Im Weinkeller des Viansa Weingutes

Samstag 06. Juli 2013
Unser letzter Tag ist angebrochen. Die Stunden bis zum Abflug verbringen wir gemeinsam auf der Fishermans Wharf. Und dann heisst es Bye, Bye San Francisco, Kalifornien – wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Graffitti San Francisco Giants

Graffitti San Francisco Giants

Weitere Eindrücke meiner USA-Reise

[photos]

Michaela Ofner

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