Das etwas andere Japan

Das etwas andere Japan

Sabrina Lauber, 20. April 2015

Sushi-Land ich komme! Letzten Herbst hatte ich die Möglichkeit auf eine Japan-Reise zu gehen. Ich war total gespannt und wusste nicht was mich erwarten wird. Wenn ich an Japan dachte, dann kamen mir folgende Begriffe in den Sinn: Mt. Fuji, Sushi bis einem die Ohren wackeln, vierundzwanzig Stunden Udon Noodels schlürfen, Sake-Reisschnaps trinken und die vollgestopften Schnellzüge Shinkansen.

Die ANA Airlines von Japan (Copyright: InSapphoWeTrust @ flickr)

Die ANA Airlines von Japan (Copyright: InSapphoWeTrust
@ flickr)

Tag 1 – Ankunft in Japan und Ginza

Wir flogen ab Frankfurt mit der ANA (All Nippon Airlines) nach Tokyo «Haneda». Somit bin ich bereits auf dem Flug mit der Japanischen Mentalität in Berührung gekommen.

Ich kann diese Fluggesellschaft absolut weiterempfehlen. Der Service war wirklich top und die Crew sehr freundlich. Je näher wir zu unserem Ziel kamen, umso nervöser wurde ich – Oh mein Gott, ich bin so gespannt!

Nachdem wir unser Gepäck am Haneda Flughafen entgegengenommen haben, sind wir mit dem Monorail (Skytrain) in das Viertel Ginza gefahren. Ginza ist bekannt für seine grossen Einkaufszentren und gilt als das Vergnügungsviertel.

Stadtteil von Ginza in Japan (Copyright: Chrstian Stock @ flickr)

Stadtteil von Ginza in Japan (Copyright: Chrstian Stock @ flickr)

Ich staunte nicht schlecht, wie pünktlich und sauber diese Monorails sind. Sobald wir ausgestiegen sind, haben wir uns auf die Hotelsuche gemacht. Mein Erster Eindruck von Japan war, wie ruhig diese Stadt ist.

Gerade wenn man an andere asiatische Städte denkt, kann man es sich kaum vorstellen, wie ruhig Tokyo ist. Es hat kaum Smog und die Strassen sind wirklich sehr sauber. Nicht zu vergessen ist, dass Tokyo Japans Hauptstadt ist und die bevölkerungsreichsten Ballungsräume der Welt hat.

Gleich habe ich erfahren, dass es nicht gerade eine raucherfreundliche Stadt ist. Als ich nach dem einchecken im Hotel eine Zigarette rauchen wollte, wurde mir mittels einem Plan erklärt wo ich dies tun darf – der einzige Raucherspot befand ca. 200m vom Hotel entfernt gleich neben einer öffentlichen Toilette.

Tag 2 – Tokyo

Am nächsten Morgen bin ich extra früh aufgestanden, bin durch Tokyos ruhige Strassen geschlendert und habe mich auf die Suche nach einem typisch japanisches Frühstück gemacht.

Ich habe einen kleinen, herzigen Noodle Shop gefunden, in welchem viele Geschäftsmänner ihr Frühstück eingenommen haben. Auch wenn der Noodle-Shop Verkäufer und ich uns kaum verstanden haben, bin ich zu meiner Udon Noodle Suppe gekommen, welche wirklich fantastisch geschmeckt hat. Das Nudel-Geschlürfe hat man gestimmt bis zur anderen Strasse gehört.

Das typische Nudelgericht: die Undo Nudel von Japan (Copyright: Hiroyuki Takeda @ flickr)

Das typische Nudelgericht: die Udon Nudeln von Japan (Copyright: Hiroyuki Takeda @ flickr)

Anschliessend traf ich mich mit meinen Kollegen vor unserem Hotel für eine Stadtrundfahrt. Es lohnt sich wirklich sehr, diese zu buchen. Denn so hat man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in einem halben Tag abgedeckt. Unser Guide im Bus sprach einwandfreies und verständliches Englisch. Er  hat uns zu den verschiedenen Schreinen unter anderem dem Meiji Schrein gebracht.

Der Meiji Schrein in Tokyo

Der Meiji Schrein in Tokyo

Das Imperial Palace Plaza, sowie auch einen typischen, wunderschönen und farbenfrohen japanischen Garten durften wir bestaunen.

Das Imperial Palace Plaza in Tokyo

Das Imperial Palace Plaza in Tokyo

Ein wunderschöner Japanischer Garten

Ein wunderschöner Japanischer Garten

Am Hauptbahnhof und dem Tokyo Tower fuhren wir ebenfalls vorbei. Unser Guide hat sich alle Mühe gemacht und erklärte uns alles Wissenswerte über die einzelnen Viertel.
Am Abend gönnten wir uns ein typisch japanisches Essen «Shabu Shabu». Es ist eine Art Fondue Chinoise nur viel besser.

Etwas schwieriger  was es im Viertel Ginza eine Bar zu finden, in welcher man keine teure Tischservice-Gebühr bezahlen musste. (Diese Gebühr fällt an, wenn man keine Mahlzeit zu sich nimmt und nur Getränke bestellt). Nach langen suchen wurden wir fündig und konnten so den Tag mit den vielen Eindrücken mit ein paar Drinks ausklingen lassen.

Tag 3 – Tokyo nach Kyoto

Heute mussten wir früh aufstehen, denn wir mussten den Flug von Tokyo Haneda nach Osaka erwischen. Anschliessend sind wir mit dem Bus nach Kyoto gefahren. Die Reise ist sehr unkompliziert und reibungslos verlaufen und dauerte nur ca. 45 Minuten. Auf dem eintägigen Ausflug durch die ehemalige Kaiserstadt Kyoto haben wir unter anderem verschiedene, eindrückliche Schreine und Tempel besichtigt.

Diese Stadt hat mir sehr gut gefallen. Die spannende Geschichte und das kulturelle Erbe haben hinterlassen wurden, hat mich sofort gepackt. Tradition und Kultur sind in Kyoto allgegenwärtig; Tempel,  Zen-Gärten und Shinto-Schreine prägen das Stadtbild. In dieser Stadt leben über 1 Mio. Einwohner – Hier schlägt das kulturelle Herz Japans!

Wir besichtigten auch die Nijo-Burg aus dem 17. Jahrhundert, die unter der Herrschaft des Kaisers Meiji zum Regierungsschutz erhoben wurde. Weiter besuchten wir die Kikakuji, den goldenen Pavillon, einem harmonisch in die umliegende Landschaft eingebetteten Bauwerk, von welchem jeder der drei Stockwerke in einem anderen Stil gehalten ist. Mit dem Besuch des Kiyomizu-dera ging ein interessanter Tag zu Ende.

Der Tempel thront erhaben über Kyoto und belohnt mit einem wunderbaren Blick auf die Stadt. Am Ende dieser Tour wurde mir auch klar, weshalb Kyoto eines der beliebtesten Reiseziele im Land ist.

Der Kiyomizu dera Tempel in Kyoto

Der Kiyomizu-dera Tempel in Kyoto

Nach diesem aufregenden Tag ging es nach der Stadtrundfahrt direkt zum Bahnhof, wo wir den berühmten Schnellzug Shinkansen, auch Bullet Train genannt (weil der Zug von vorne wie eine Kanone aussieht) nach Nagoya genommen haben. Diese Zugfahrt kann ich wirklich empfehlen! Müde konnten wir in die Sitze fallen, welche übrigens gedreht werden konnten und haben die wunderschöne Landschaft an uns vorbei ziehen lassen.

Der Schnellzug Shinkansen (Copyright: Martin Abegglen @ flickr)

Der Schnellzug Shinkansen (Copyright: Martin Abegglen @ flickr)

In Nagoya angekommen (dauerte ca. 35 min.) sind wir direkt im Hotel ANA Crowne Plaza eingecheckt. Das Hotel kann ich sehr empfehlen. Die Zimmer sind sehr schön und modern ausgestattet. In der obersten Etage des Hotels befindet sich ein sehr gutes Restaurant und eine Bar mit atemberaubender Aussicht. Solle man doch keine Lust haben im Hotel zu essen, bietet der beim Bahnhof gelegene Food Court für jedermann etwas.

Tag 4 – Nagoya

Leider mussten wir uns heute bereits auf den nach Hause Weg machen. Vom Hauptbahnhof haben wir den Zug zum Flughafen Nagoya genommen. Das Check-in hat einwandfrei funktioniert und auch hier betreute uns wieder sehr freundliches Personal. Achtung am Terminal wird nicht viel angeboten – Souvenirs unbedingt in der Stadt kaufen.

Japan ist wirklich eine TOP-Destination, welche ich weiterempfehlen kann!

Japan ist eine wunderschöne Destination mit unglaublicher Landschaft: Mount Fuji in Japan

Japan ist eine wunderschöne Destination mit unglaublicher Landschaft: Mount Fuji in Japan

Weitere Weblinks zum Thema:

Reiseberichte zu Japan von Ute auf www.bravebird.de

Reiseberichte zu Japan auf stecki.rtwblog.de

Reisebericht zu Japan von Sandra auf www.sakurablog.ch

Informationen zu Japan auf wikipedia.org

Gastautor: Sabrina Lauber
Gastautor: Sabrina LauberSales & Operations Asien

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