Kuba – immer wieder eine Reise wert Teil 1

Kuba – immer wieder eine Reise wert Teil 1

Marlene Medina, 18. August 2015

Da ich seit bald 11 Jahren mit einem Kubaner verheiratet bin, ist es naheliegend, dass die Insel mindestens einmal im Jahr ruft. Wie in den vergangenen Jahren habe ich auch diesmal Kunden eingeladen, Kuba gemeinsam mit uns zu entdecken. So kam es, dass wir, zusammen mit Corinne und Martin, mit Air France Richtung Havanna abgehoben sind.

Das Kapitol in Havanna

Das Kapitol in Havanna

Havanna

In Havanna angekommen genossen wir einen Mojito im Hotel Inglaterra. Dieses koloniale Hotel ist sehr bekannt, da hier täglich Musikgruppen bis spät in die Nacht typisch kubanische Songs spielen und man von hier aus das Treiben mitten in Havanna beobachten kann.

Nach einer kurzen Nacht und noch etwas Jetlag in den Beinen holten wir am nächsten Tag unseren Mietwagen bei der Autovermietung ab. Da unser Fahrzeug noch nicht bereit war hatten wir Gelegenheit, die Strassen rund um das Hotel Parque Central zu erkunden und erste Fotos zu schiessen.

Übrigens, wenn man mit dem Hotellift ganz nach oben fährt, erwartet einen auf der Dachterrasse nebst einem kleinen Pool eine wunderbare Aussicht auf die Altstadt bis zur Küstenpromenade, dem Malecon und dem Meer. Viele Häuser sind kurz vor dem Zerfall, daneben findet man schön renovierte Kolonialbauten und die alten Autos auf der Strasse – ein morbides aber sehr charmantes Stadtbild.

Das Iberostar Parque Central

Das Iberostar Parque Central

Las Terrazas

Unsere erste Station in Westkuba war Las Terrazas. Martin und Corinne staunten nicht schlecht, als uns die ersten Pferdefuhrwerke auf der Autobahn begegneten. Das gehört zum allgemeinen Strassenbild Kubas, nebst den Lastwagen, welche als Taxi eine Vielzahl von Menschen von A nach B bringen. Die Passagiere standen dabei wie Vieh zusammengepfercht auf der Ladefläche und winkten uns zu, wohl froh um den kühlenden Fahrtwind.

Lastwagen - Taxi für die Einheimischen

Lastwagen – Taxi für die Einheimischen

Mitten in den Hügeln der Sierra del Rosario liegt das von der UNESCO geschützte Naturreservat. Alte Kaffeeplantagen, Ruinen von Sklavenbaracken, Trockenplätze für Kaffee und der Geruch der alten Zeit sind hier noch vorhanden. In den siebziger Jahren war alles ganz anders; die Landschaft war wegen übermässiger Abholzung kahl. Die Regierung startete ein Projekt zur Aufforstung und baute auf einem Hügel in der Nähe des Dorfes ein ökologisches Hotel.

Bauern aus der Gegend fanden hier Arbeit und die Lebensbedingungen verbesserten sich. Dieses Eco Hotel namens Moka mussten wir unseren Gästen zeigen. Wo sonst sieht man Bäume durch die Hoteldächer hindurch wachsen…

Soroa

Nach einer erholsamen Nacht in einem paradiesischen Casa Particular in Soroa ging es auf Erkundungstour durch Soroa. Der terrassenförmig angelegte Orchideengarten war ein Besuch wert. Ganz oben im Garten gibt es eine kleine Snackbar und bereits am Morgen kubanische Livemusik, die den Rundgang durch die Pflanzenwelt zu einem leicht wippenden Erlebnis werden liess. Ebenfalls sehenswert ist der 22m hohe Salto del Arco Iris, ein Wasserfall ganz in der Nähe.

Vinales

Unsere nächste Station war Vinales. Das kleine Bauerndorf in der Provinz Pinar del Rio ist ein Muss für jeden Kubabesucher. Die Gegend besticht durch ihre landschaftliche Schönheit. Speziell auffallend sind die imposanten Kalksteinhügel, die Orgelberge (Mogotes), die verstreut über den grünen Tälern von Vinales liegen. Besonders schön ist es, wenn man frühmorgens vom Hotel Los Jazmines aus auf die nebelverhüllte Landschaft blickt.

Später besuchten wir eine kleine Tabakmanufaktur im Ort, wo uns Cary, die ich von früheren Besuchen kenne, freundlich begrüsste. In dieser kleinen Fabrik sortieren Frauen bei erdrückender Hitze und strengem Tabakgeruch die verschiedenen Sorten der Tabakblätter. Es ist unglaublich wie viel Handarbeit in der Zigarrenherstellung steckt. Da versteht man dann auch warum eine kubanische Cohiba bei uns ca. CHF 15.00 das Stück kostet.

Das Viñales Tal

Das Viñales Tal

Viel zu bieten hat auch das Nachtleben von Vinales. Im Casa de la Musica, das Grössen wie Polo Montanez und weitere bekannte Musikgruppen hervorgebracht hat, treffen sich Touristen und Einheimische unter freien Himmel zum Musikhören, Salsa Tanzen und um traditionelle Tanzshows zu erleben.

Ein weiteres Abenteuer unserer Kubareise war Havanna, wo wir zum Beispiel in einem alten Taxi Highlights der Stadt wie die Plaza de la Revolucion, El Morro, den Friedhof Cristobal Colon und vieles mehr besichtigten. In einem wunderhübschen Paladar nahe der Festung El Morro liessen wir uns einmal mehr kulinarisch verwöhnen. Die Paladares sind definitiv den staatlichen Restaurants vorzuziehen. Hier wird viel Liebe gekocht, das Essen ist preiswert und schmeckt hervorragend.

Friedhof Cristobal Colon in Havanna

Friedhof Cristobal Colon in Havanna

Plaza de la Revolucion

Plaza de la Revolucion

Weitere Informationen und Reisetipps:

Erfahren Sie weitere Tipps im 2. Teil von diesem Blogbeitrag, welcher voraussichtlich am 20.08.2015 veröffentlicht wird.

Weitere Weblinks zum Thema:

Reiseberichte zu Kuba von Ute auf www.bravebird.de

Reiseberichte zu Kuba auf blog.reiseworldtv.de

Reiseberichte zu Kuba auf auf-cuba.de

Informationen zu Kuba auf wikipedia.org

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Marlene Medina
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    Kommentare

  1. Travelhouse Internet Team
    Sabine
    21. August 2015

    Kuba, das hört sich super an! Bei dem tollen Reisebericht fange ich gleich zu träumen an…
    Kuba steht schon länger auf meiner bucket-list. Ich hoffe ich schaffe es bald mal dorthin! :-)

  2. Marlene Medina
    18. September 2015

    Hallo Sabine :-) und was machen die Kuba Pläne? Falls du Tipps etc. möchtest, melde dich ungeniert bei mir.
    Muchos saludos – Marlene Medina

  3. 18. September 2015

    Jetzt wird erst mal wieder gearbeitet ;-) sind erst aus Portugal zurück gekommen! Aber träumen kann ich schon mal von Kuba ;-)
    LG, Sabine

  4. Marlene Medina
    18. September 2015

    oh super.. war im Juni auch in Portugal – Algarve.. wunderschön.. dann arbeite gut und geniess das Wochenende. Saludos Marlene

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