Honduras – zwischen Pazifik und Karibik

Honduras – zwischen Pazifik und Karibik

Kathrin Stüssi, 8. Juni 2017

Entdecken Sie die geheimnisvollen Ruinen von Copan, den Sonnenuntergang in West Bay, wunderschöne Landschaften und vieles mehr in Honduras.

Honduras ist eines der ärmsten Länder Zentralamerikas, fast ¾ der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Die Kriminalitätsrate in den Grossstädten zählt zu den höchsten der Welt, oft sind es Strassen-Gangs die ihre blutigen Rivalitätskämpfe austragen.
Diese Fakten würden einem eigentlich davon abhalten dieses Land zu bereisen, wären da nicht die wunderschönen Landschaften, Tiervielfalten, die herzliche Bevölkerung und das feine Essen.

Am einfachsten bereist man das Land auf einer geführten Privattour.
Die Währung ist Lempira, diese kann vor Ort getauscht werden. Bei Bargeld-Bezügen am Bankomaten ist Vorsicht geboten. Viele Automaten, auch solche in Supermärkten oder Banken sind manipuliert. Mir ist es leider selber passiert, dass meine Karte kopiert wurde und missbräuchlich Geld bezogen wurde.

Highlights:
Tegucigalpa ist die Hauptstadt des Landes. Die meisten Hotels liegen im Botschaftsviertel, was in einer eher reichen Gegend liegt und somit auch sicher ist. Die ärmeren Viertel sollten nicht ohne ortskundige Personen betreten werden, sie bieten jedoch auch keine touristisch relevanten Ziele.

Die Maya-Ruinen in Copán liegen nahe der guatemaltekischen Grenze. Es lohnt sich die Ruinen früh morgens zu besuchen, da die Tagestouristen aus Guatemala noch nicht eingetroffen sind, zudem sind auch die Temperaturen angenehmer. Für kleines Geld kann man sich einen Guide nehmen, der einem die Rituale und Kultur der Mayas erklärt, was die Besichtigung um Einiges interessanter macht.

La Ceiba ist eine Hafenstadt an der Karibikküste, von dort aus lässt sich der Nationalpark Pico-Bonito perfekt bereisen. Eine Übernachtung in der Pico Bonito Lodge lohnt sich auf jeden Fall. Das Lodgeprogramm enthält eine Vielzahl an Aktivitäten.

Hafen von La Ceiba

Hafen von La Ceiba

Von La Ceiba aus fahren auch die Fähren zur Karibikinsel Roatán. Bei der Überfahrt gibt es teilweise hohen Seegang, beim Check-in für die Fähre, werden dann auch gleich Tabletten mitverteilt.
Man hat das Gefühl in einer anderen Welt angekommen zu sein. Alles ist bunt und im karibischen Stil gehalten. Viele Hotels verfügen über Verandas mit Hängematten. Der schönste Strand liegt in West Bay – weisse Strände, blaues Meer und Kokosnuss-Palmen. Auch Schnorchler und Taucher kommen auf ihre Kosten. Shuttle-Bötchen verkehren zwischen den verschiedenen Stränden. Die Boote fahren erst bei Vollbesetzung, um langes Warten zu vermeiden, bezahlt man den Fahrpreis für die fehlenden Passagiere und es kann losgehen.

Sonnenuntergang in West Bay, Roatán

Sonnenuntergang in West Bay, Roatán

Comayagua im Landesinnern war früher mal die Hauptstadt des Landes, am Abend hat man das Gefühl die ganze Stadtbevölkerung komme am Parque Central zusammen. Am besten setzt man sich in eines der unzähligen Restaurants und geniesst das quirlige Treiben bei einem feinen Essen, sei es ein saftiges Churrasco-Steak, Baleadas (Tortillas) oder Tamales (Mais-Speise).

Comayagua

Comayagua

Kathrin Stüssi
Kathrin StüssiReisespezialistin Skandinavien, Island und Osteuropa

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    Kommentare

  1. 28. Februar 2020

    Toller Beitrag. Ich bin echt gespannt auf das Land! Danke für den tollen Bericht. Vielleicht reisen wir das nächste Jahr hin und sind gespannt ob man so gute Zigarren findet, wie alle sagen.

  2. Kathrin Stüssi
    Kathrin Stüssi
    12. März 2020

    Vielen Dank für deine positive Rückmeldung – es freut uns zu hören, dass dir unser Bericht gefallen hat. Gerne helfen wir dir bei der Organisation dieser Reise.

    Liebe Grüsse,
    Kathrin Stüssi