Vom Sushi Powder ins heisse Bad mit Didier Cuche

Vom Sushi Powder ins heisse Bad mit Didier Cuche

Daniel Berhausen, 3. Juni 2020

Eine unvergessliche Reise zwischen Tradition und Moderne, zwischen Schneemassen auf Hokkaido und Grossstadtdschungel in Tokyo. 

Anreise

Am Flughafen Zürich Kloten lernten sich die Teilnehmer am 15. Februar kennen, um in dieses Abenteuer aufzubrechen. Via Tokyo Narita flogen die Gäste nach Sapporo auf Hokkaido. Dort erwartete das Empfangskomitee der lokalen Agentur die Gruppe. Der Nachmittag diente der Erholung. Nach dem gemeinsamen Nachtessen im Erstklasshotel Hyatt House Niseko ging es früh ins Bett, um ausgeruht ins erste Japow-Erlebnis zu starten.

Skifahren auf Hokkaido

Nach einem, für japanische Verhältnisse, ungewöhnlich schneearmen Saisonstart (wir sprechen hier über «nur» 250 cm Schneedecke) tobte sich Frau Holle pünktlich zum Start unserer Reise noch etwas aus und bescherte perfekte Bedingungen. Die lokalen Guides führten die Gruppe sowohl auf den Pisten der bekannten Skigebiete Niseko United und Rusutsu, wie auch zu den besten Tiefschneeabfahrten der Region. Teine und Asahidake standen als nächste Powder Hotspots auf dem Programm und hielten, was der Slogan des Skigebiets verspricht – «Love Snow, Love Teine». Federleichter Pulverschnee bis zum Bauchnabel. Abfahrten auf Vulkanhängen, welche durch Espenwälder führten, rührten auch die erfahrensten Powderhounds zu Tränen der Freude. Als Unterkunft diente das Bearmonte Hotel.

Skifahren auf Honshu

Der letzte sportliche Zwischenstopp Hakkoda ist per Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen erreichbar. Dünn besiedelt und durchschnittlich 14 bis 20 Meter Schnee pro Jahr machen diese Region zum menschenleeren Off-Piste-Paradies. Für ein 100% authentisches Japan-Erlebnis fanden die Übernachtungen im Ryokan Yachi Onsen statt. In der Abgeschiedenheit dieser Bergregion wuchs die Gruppe noch intensiver zusammen.

Aufenthalt in Tokyo

Als krönender Abschluss dieser vielfältigen Tour stand mit Tokyo der Inbegriff einer Metropole auf dem Plan. Das Kontrastprogramm hätte grösser kaum sein können und die pulsierende Mega-City wartete mit all ihren Facetten auf die Travelhouse-Truppe. Auf der geführten Walking Tour war natürlich nur ein Bruchteil dieser Stadt zu sehen, welcher aber Appetit auf Mehr machte. Einige Teilnehmer verlängerten den Japan-Aufenthalt noch um den Süden des Landes zu erkunden und noch mehr von dieser beeindruckenden Destination aufzusaugen. Andere zog es hingegen mit einem grossen Rucksack an unvergesslichen Erinnerungen wieder zurück in die Schweiz, um hier noch ein paar Tage auf den Alpenpisten zu verbringen.

Die Reiseleitung

Selbst für den viel gereisten Weltcup-Fahrer Didier Cuche stellte diese Tour ein unvergessliches Erlebnis dar. «Das traditionelle Essen und der unverfälschte Kontakt zur lokalen Bergbevölkerung waren die landestypischen Highlights. Die Schneemengen rund um Asahidake übertrafen meine hoch gesteckten Erwartungen. Ein grosses Lob an die motivierte und sehr sympathische Reisegruppe. Es bereitete mir ein riesen Vergnügen diese zwei Wochen gemeinsam unterwegs zu sein», so der sechsfache Kitzbühel Sieger.

 

 

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