Erlebnis Mexiko – meine Reise auf der Halbinsel Yucatán

Erlebnis Mexiko – meine Reise auf der Halbinsel Yucatán

Stephanie Elsener, 1. Juni 2012

Kaum ein anderes Land hat mich bis jetzt mehr in seinen Bann gezogen als Mexiko. Dieses Land ist Leidenschaft und Lebensfreude. Es ist weltoffen, mystisch und geheimnisvoll. Mexiko hat lange Sandstrände, alte Mayatempel und riesige Grossstädte und auch eine hervorragende Küche. Mexiko ist traditionell und doch so modern. Begleiten Sie mich auf meinen Erinnerungen an eine Reise durch dieses wunderschöne Land und lassen Sie sich für Ihre nächste Reise inspirieren.

Stephanie Elsener in Cobá mit dem Velo

Stephanie Elsener in Cobá

Nach ca. 12 Stunden Flug landeten wir am Flughafen von Cancún und stürzten uns voller Vorfreude in das Abendteuer «3,5 Wochen Mexiko». Der erste Teil unserer Reise war den Mayas und ihrer Geschichte auf der Halbinsel Yucatán gewidmet.

Die ersten Erlebnisse in Mexiko

Die erste Nacht auf mexikanischem Boden verbrachten wir in einem Stadthotel in Cancún. Am nächsten Morgen übernahmen wir einen Mietwagen und machten uns auf den Weg von Cancún nach Tulum. Nach einer Autofahrt von ca. 1,5 Stunden der Küste entlang, waren wir dann endlich in Tulum angekommen. Tulum ist die einzige Mayastätte welche direkt am Meer erbaut wurde, und beeindruckt daher durch einen eigenen Reiz. Die Ruinen, die es zu besichtigen gibt, sind im Vergleich zu anderen Mayastätten etwas bescheidener und nicht ganz so eindrücklich und imposant. Den Reiz dieser Anlage macht eindeutig die Lage aus. Nachdem wir einige Zeit dort verbracht hatten, machten wir uns auf die letzte Etappe  für diesen Tag. Von Tulum führt in ca. ¾ Stunden eine Strasse quer durch die wunderschöne, grüne Natur Mexikos nach Cobá. Das Örtchen Cobá liegt herrlich an einem See und verfügt nur über wenig Infrastruktur.

Die 42 m hohe Pyramide «Nohoch Mul» in Cobá

Die 42 m hohe Pyramide «Nohoch Mul» in Cobá

Da wir am nächsten Morgen noch die Schweizer Zeit in den Knochen hatten, waren wir schon früh auf den Beinen. Nach dem Frühstück spazierten wir von unserem Hotel zu der Mayastätte Cobá. Dort mieteten wir zwei Velos und erkundeten mit diesen die Anlage, von welcher nur ein Teil erschlossen ist und der Rest noch im Urwald verborgen liegt. Die Fahrt war holprig und doch sehr schön. Der Höhepunkt von Cobá ist wohl die 42 m hohe Pyramide «Nohoch Mul». Da dies eines der wenigen Maya Bauwerke ist, das man noch erklimmen darf, liessen wir diese Chance natürlich nicht aus. Oben angekommen, wird man für den steilen Aufstieg mit einem wunderschönen Blick über die Baumwipfel des Urwaldes belohnt.

Die Aussicht von der Pyramide «Nohoch Mul» aus

Die Aussicht von der Pyramide «Nohoch Mul»

Nachdem wir diesen magischen Augenblick in uns aufgenommen hatten, machten wir uns mit den Velos über die restlichen Pfade von Cobá wieder auf den Weg zu unserem Mietwagen, mit dem wir uns dann auf den Weg nach Chichén Itzá, die wohl bekannteste Mayastätte, machten. Nach knapp 2 Stunden Autofahrt kamen wir dort an.

Chichén Itzá

Auch am zweiten Tag unserer Rundreise waren wir schon früh auf den Beinen und hatten so die einmalige Chance, durch den Hintereingang vom Hotel, direkt auf das Gelände von Chichén Itzá zu gelangen. Die Hitze war noch durchaus erträglich und so konnten wir die Pyramide «Kukulkan» in Ruhe von allen Seiten bewundern und die Grösse auf uns wirken lassen.

Ebenso hatten wir Zeit den riesigen Ballspielplatz und die weiteren Tempel dieser Anlage fast ohne weitere Touristen zu erkunden. Als dann gegen Mittag die Besucher zahlreicher wurden, machten wir uns auf den Weg nach Uxmal.
Am nächsten Morgen war der Himmel wolkenverhangen und etwas regnerisch, was aber gut zu Uxmal passt, da die Stätte dem Regengott gewidmet ist.

Die Aussicht auf Uxmal

Die Aussicht auf Uxmal

Die Stätte Uxmal zeigte uns ein einheimischer Guide, welcher uns sehr viel über die Anlage und die verschiedenen Bauten erzählte. Uxmal ist eine eher kleinere Anlage, was aber ihrem Charme keinen Abbruch tut. Uxmal bedeutet in der Mayasprache «Die dreimal Erbaute» was schon viel über die Geschichte aussagt. Nachdem wir die Stätte in Ruhe besichtigt hatten, machten wir uns am frühen Nachmittag auf in Richtung Merida.

Merida ist die Hauptstadt der Halbinsel Yucatán und mit 1,2 Millionen Einwohnern auch die grösste. Die Stadt ist schachbrettartig erbaut, daher fällt die Orientierung leicht. In Merida hatten wir zwei Tage eingeplant und somit genügend Zeit die Stadt, die älteste Kathedrale von Mexiko und die verschiedenen Museen zu erkunden. Natürlich kommt auch in Merida das Essen nicht zu kurz; von internationaler bis hin zu traditioneller Maya-Küche ist bestimmt für jeden etwas dabei. Zudem gibt es in Merida die besten Nachos weit und breit. Am fünften Tag unserer Reise traten wir schweren Herzens die Rückreise nach Cancún an. Da die Autofahrt von Merida nach Cancún rund 5 Stunden dauert, ist es sehr ratsam etwas Verpflegung einzupacken. Gegen Abend kamen wir dann wieder in Cancún an, wo wir unseren Mietwagen abgaben und die Nacht verbrachten.

Am nächsten Morgen traten wir den zweiten Teil unserer Reise in die Millionenstädte Mexiko City und Guadalajara an. Auch hier habe ich viel erlebt und gesehen und könnte Ihnen viel Spannendes erzählen. Die anschliessenden Badeferien an der Riviera Maya waren der perfekte Abschluss für unsere Reise. Aber davon erzähle ich Ihnen ein anderes Mal.

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Ihre Reisespezialistin Stephanie Elsener

Haben Sie Mexiko schon bereist? Was für Erfahrungen haben Sie gemacht?

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    Kommentare

  1. Irene
    8. Juni 2012

    Ihr Reisebericht weckt Erinnerungen. Obwohl es schon sieben Jahre her ist, kann ich mich erinnern, als ob es gestern gewesen wäre… Ich war damals einen Monat in Playa del Carmen an einer Spanischschule und habe natürlich die Halbinsel auch bereist, und ich war an genau den Orten, die sie beschrieben haben…

  2. Michael Kühnis
    Stephanie Elsener
    8. Juni 2012

    Hallo Irene,
    schön zu hören, dass ich Erinnerungen wecken konnte!
    Liebe Grüsse Stephanie

  3. Verena
    8. Juni 2012

    Schön, dass ihr von Mexiko berichtet. Ich habe im November letzten Jahres eine 7-tägige Rundreise in Yucatan gemacht, die ich bei Travelhouse buchte. Noch nie habe ich in 7 Tage unterwegs soviel erfahren und bin nun völlig fasziniert von der Maya-Kultur. Unser Reiseleiter, Jens Rohark, der diese Kultur aus dem ff kennt, konnte uns die Maya-Stätten so lebendig erklären, dass wir staunend vor diesen Ruinen standen und sehen konnten wie sich diese Menschen dort bewegten. Uebrigens wir waren eine kleine Gruppe von 8 Teilnehmern und so funktionierte der Gedankenaustausch problemlos.

  4. Michael Kühnis
    Stephanie Elsener
    12. Juni 2012

    Hallo Verena,
    ich weiss genau was Du meinst, ein guter Guide kann es wirklich schaffen die Geschichte lebendig erscheinen zu lassen. Ich durfte diese Erfahrung ebenfalls machen.
    Liebe Grüsse Stephanie

  5. Travelhouse Internet Team
    Ildi
    16. November 2018

    Hallo Stephanie,

    ich finde die Yucatán-Halbinsel einzigartig. Es verbindet, Kultur, Gastronomie, Geschichte, Erholung, Abentuer, und Sport. Kein Wunder, dass dieser Ort von Touristen sehr beliebt ist.
    Ich und meine Familie haben auf der Halbinsel ein 2-wöchigen Rundreise gemacht. Die Ruinen von Uxmal haben uns sehr gefallen. Ich lese aber niergendwo über die nahe liegenden Ruienen von Kabah. Sie war einen kleinere Maya Siedlung. Heute besuchen diesen Ort nur wenige Touristen.

    Viele Grüße,

    Ildi

  6. Michael Kühnis
    Stephanie Elsener
    29. November 2018

    Liebe Ildi
    Vielen Dank für deine Rückmeldung und das teilen deiner Erinnerungen. Die Yucatan Halbinsel hat mich auch vollends begeistert und gerade die Ruinen von Uxmal fand ich sehr spannend. Ich habe dazumal Kabah nicht besucht, was nun aber ein Grund wäre wieder einmal nach Mexiko zu reisen.
    Herzliche Grüsse Stephanie

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