Kolumbien – Überraschende Perle Südamerikas

Kolumbien – Überraschende Perle Südamerikas

Franziska Kluge, 19. Oktober 2012

Begleiten Sie mich zu den Höhepunkten meiner Reise durch Kolumbien. Dieses Land ist noch sehr ursprünglich und einfach faszinierend. Seien Sie versichert – das Kolumbien-Fieber ist ansteckend und wird auch Sie nicht mehr loslassen!

Bogotá

Die Stadt gefällt erstaunlich gut! Vor allem die Altstadt La Candelaria hat es mir angetan: romantische Kopfsteinpflaster-Strassen, historische Kirchen und in den Cafés und Bars tobt das Leben bis spät in die Nacht. Strassenkünstler verzaubern die Passanten und mich fasziniert die Menge, welche am Ciclovia teilnimmt. Seit 1976 werden sonntags die Strassen in Bogotá für den Verkehr gesperrt. Heutzutage sind dann rund 2 Millionen Einheimische auf 120 km Strasse mit Velos, auf Inlineskates, selbst gebastelten Gefährten oder einfach zu Fuss unterwegs!

Nuquí – unbekanntes Paradies

Bereits der Anflug über die Anden ist spektakulär, wenn die letzten Gipfel hinter dem Flugzeug liegen und sich der unendliche Dschungel ausbreitet… Auf der Flugpiste in Nuquí angekommen, ist man sofort in einer anderen Welt! Über die Sandstrassen laufen wir zum kleinen Hafen und steigen in ein einfaches Motorboot. Eine Stunde lang fahren wir entlang der Küste bis zu einer kleinen Lodge, welche idyllisch in der Strandbucht liegt, umrandet vom üppigen Dschungel.

Von Juni bis Oktober springen hier die Buckelwale, aber auch die übrige Zeit ist nicht minder interessant. Unterschiedlich anspruchsvolle Dschungelwanderungen sind möglich, inkl. Bademöglichkeit in einem Wasserfall. Auf einem Spaziergang entlang der kilometerlangen Strände erleben wir im kleinen Dorf Thermales das ursprüngliche Leben. Kinder springen um die Wette, Frauen verwandeln alles Mögliche in Wäscheleinen und die Männer sitzen vor jedem Häuschen zu viert und spielen stundenlang Karten…

Noch ein gemütliches Bad im Meer, dann geht beim Nachtessen im Licht des Kerzenscheins ein perfekter Tag im Paradies zu Ende.

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Der dunkle Strand von Nuquí

Strand und Regenwald in Nuquí

Kaffeezone – das Herz Kolumbiens

Im Cocora-Tal

Im Cocora-Tal

Kaffee ist in Kolumbien allgegenwärtig. Also gehen wir auf die Spuren dieser kleinen roten Frucht. Im sogenannten Kaffee-Dreieck, im Herzen von Kolumbien, logieren wir auf einer historischen Hacienda und besichtigen die Kaffeeproduktion. Daneben bietet diese Region auch interessante Ortschaften und natürlich das Cocora-Tal, mit den weltweit höchsten Palmen. Die Wachs-Palme wird bis zu 60 Meter hoch und ragt imposant dem blauen Himmel entgegen! Ich erhalte die Möglichkeit eine dieser bedrohten Palmen zu pflanzen, in 30 Jahren sollte sie dann «ausgewachsen» sein.

? Mein Rundreise-Tipp: Kaffeejuwelen und Vulkane

Nationalpark Tayrona

Da waren doch diese Bilder von den traumhaft weissen Sandbuchten! Heute soll es so weit sein, wir gehen in den Nationalpark Tayrona! Und gehen ist genau das richtige Wort, denn zu den schönsten Flecken führt keine Strasse. Am Vormittag wandern wir bei tropischer Hitze durch den Wald zu einer ehemaligen Indianer-Siedlung hinauf, welche noch immer vom heutigen Kogi-Stamm bewacht wird. Von dort aus geht es über Stock und Stein hinunter Richtung Meer. Das Paradies will verdient sein – dafür ist es dann auch um so paradiesischer!

Gegen Mittag kommen wir am Strand Cabo San Juan an. Zwei weisse Sandbuchten, getrennt von einem Felsvorsprung an welchem Backpacker ihre Hängematten aufgespannt haben. Der Rückweg führt der Küste entlang und hält hinter jeder Ecke den nächsten noch atemberaubenderen Ausblick bereit. Der nächste Strand ist La Piscina, durch ein natürliches Riff ist diese Bucht so ruhig, dass man stundenlang im türkisblauen Meer baden kann! Zum Schluss folgen zwei langgezogene offene Buchten mit gegensätzlichem Meer. Die Strömungen sind hier so stark, dass eine wild-romantische Stimmung entsteht. Nichts zum Baden, aber sicher für spektakuläre Fotos!

? Mein Rundreise-Tipp: «Nationalpark Tayrona»

Die hellen Strandbucht von Tayrona

Der Strand Cabo San Juan im Tayrona Nationalpark

Cartagena – Koloniale Perle

Stadtmauern mit schmucken Torbögen, Kopfsteinpflaster-Strassen, farbige Häuser, Kirchen an jeder Ecke und lauschige Plätze. Man füge eine Prise karibisches Lebensgefühl hinzu – et voilá Cartagena, eine der schönsten Kolonialstädte in Lateinamerika! Hier könnte ich stundenlang durch die Strassen flanieren, in Boutiquen stöbern oder auf dem Fort den historischen Geschichten lauschen…. Und sollte mir die Stadt mal zu viel werden, in 10 Fahrminuten Entfernung liegen schon die Strände. Welch perfekter Abschluss meiner Kolumbien-Reise!

? Mein Rundreise-Tipp: «Perlen der Karibik»

Franziska Saxer in Cartagena

Franziska Saxer in Cartagena

Oder haben Sie Kolumbien schon selbst bereist? Was war Ihr Highlight?

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Franziska Kluge
Franziska KlugeProduct Manager Lateinamerika bei Travelhouse

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