Kontrastreiches Venezuela

Kontrastreiches Venezuela

Stefan Schweizer, 7. September 2016

Schnorcheln im türkisblauen Wasser, schneeweisse Sandstrände, Pelikane im Sonnenuntergang, gegrillte selbst geangelte Pirañas, höchster Wasserfall der Welt, Cocktails zu Merenguebeats –  Erinnerungen einer kontrastreichen Venezuela Reise.

Los Roques – schneeweisse Sandinseln

Unser 10-plätziges Flugzeug steuert auf ein fussballplatzgrosses Feld zu. Dahinter gleich wieder türkisblaues Meer. Was, hier sollen wir landen? Doch unser Pilot  landet souverän auf dieser kurzen Piste. Wir sind auf Gran Roque angekommen –  der Hauptinsel der Archipels Los Roques. Die 350 zum Teil winzigen Inseln bestehen aus weissem, puderfeinen Sand und ragen nur wenige Meter aus dem türkisfarbenen Meer heraus. Das Städtchen besteht aus nur ein paar Häusern und die Posadas, wie die einfachen Unterkünfte hier genannt werden, beherbergen jeweils nur ein paar Gäste. Die Natursträsschen im Ort sind autofrei, sodass unser Gepäck mit Schubkarren zur Posada gebracht wird.

Anflug auf Gran Roque

Anflug auf Gran Roque

Wir schlendern durch das romantische und ruhige Städtchen zum Bootssteg und gleiten bald darauf auf “unserem” Katamaran über das türkisblaue Wasser. Der Anker wird gelichtet; Flossen und Schnorchel werden ausgegeben. Dann folgen wir unserem Guide in die Unterwasserwelt. Während dem Zurücksegeln stossen wir mit Cocktails und Bier auf das schöne Erlebnis an.

Schneeweisse Sandinseln ragen nur wenige Meter aus dem türkisblauen Meer

Schneeweisse Sandinseln ragen nur wenige Meter aus dem türkisblauen Meer

Die Sonne geht gerade unter, als wir begleitet von Pelikanen in den kleinen Hafen von Gran Roque einfahren. Fischerboote kommen uns auf dem Weg zum Nachtfang entgegen. Eine schon fast kitschige Szenerie!

Abendstimmung in Gran Roque

Abendstimmung in Gran Roque

Orinoco Delta – Baden mit den Pirañas

Ein Longtailboot fährt uns über einen mäandernden Flussarm des Orinoco. Das Ufer ist von dickem, undurchdringlichem Dschungel gesäumt. Es ist schwül, der Aussenborder knattert laut. Aus dem Nichts taucht plötzlich ein Bootssteg auf. Er gehört zu einer kleinen Lodge, in der wir eine Nacht verbringen werden. Nachmittags führt uns ein Mitarbeiter durch einen Dschungelpfad. Er zeigt und erklärt uns exotische  Pflanzen, Käfer und Echsen. Diese sind so gut getarnt, dass wir sie mit unseren ungeübten Augen nicht entdecken würden. Auf der anschliessenden Kayaktour kühlen wir uns im kupferfarbenen Fluss ab. Als uns dann der Guide anbietet Pirañas zu angeln, trauen wir unseren Ohren kaum. Inmitten dieser Ungeheuer haben wir eben noch geplanscht? Die kleinen Fische werden uns später gegrillt als Vorspeise serviert. Mehr zur Belustigung als zur Sättigung. In der Nacht erwacht der Dschungel scheinbar erst richtig zum Leben. Unzählige uns unbekannte Tiergeräusche dringen durch die Moskitonetze der Zimmer.

Kajaken mit den Pirañas im Orinoco Delta

Kajaken mit den Pirañas im Orinoco Delta

Canaima Nationalpark und Angel Falls

Über endlos scheinende Wälder fliegen wir in unserer Cessna noch tiefer ins Landesinnere. Ziel ist der Canaima Nationalpark und der «Salto Angel». Der höchste Wasserfall der Welt fällt 970 Meter von einem Hochplateau in den Regenwald. Jetzt in der Regenzeit sind die Fälle durch die grosse Wassermenge am spektakulärsten. Manchmal verhindern tiefhängende Wolken einen Panoramaflug. Wir haben Glück und können uns den Angel Fall und die nicht weniger eindrücklichen anderen Fälle aus der Nähe ansehen.

Zurück auf der touristischen Drehscheibe la Margarita wird es wieder betriebsamer. Am Abschlussabend stürzen wir uns ins lebendige Playa el Agua. In einer Strandbar feiern wird bis in den Morgen. Es wird zu Merengue und Salsa getanzt. Mit den köstlichen Caipirinhas stossen wir auf unsere unglaublich abwechslungs-  und facettenreise Reise an.

 

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Stefan Schweizer
Stefan SchweizerFilialleiter Travelhouse Bern

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«Als Outdoorsportler reise ich gerne in Gebiete, wo ich meine beiden Leidenschaften kombinieren kann. Beim Mountainbiken in Top Revieren wie Moab, Whistler, Tahoe oder auch in den Alpen, Anden oder dem Himalaya. Oder Wandern im Zion-, Yosemite- oder Abel Tasman-Nationalpark.

Auf Roadtrips im Mietwagen begeistern mich besonders die spektakulären Landschaften. Die Neugier lässt mich jeweils nicht allzu lange am gleichen Ort bleiben.

Was die Welt an kulinarischen Genüssen bietet interessiert mich auch sehr.  Ein Sauvignon Blanc aus Marlborough, ein saftiges Springbock Steak vom Grill oder ein feines Curry dürfen dann gerne einen erlebnisreichen Reisetag abrunden.»



 

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