Capital Region – Geheimtipp der US-Ostküste

Capital Region – Geheimtipp der US-Ostküste

Peter Greber, 24. Januar 2018

Ob lebhafte Metropolen wie Washington D.C., wilde Strände der Delmarva Halbinsel, den Shenandoah National Park in den Blue Ridge Mountains, lebhafte Amerikanische Geschichte in Williamsburg oder die hochstehende kulinarische Vielfalt aus der Chesapeake Bay – die Capital Region USA bietet etwas für jeden Geschmack.

Washington, D.C. und die angrenzenden Bundesstaaten Virginia und Maryland bilden an der US-Ostküste die Capital Region USA. In dieser vielfältigen und authentischen Region, welche bei Schweizern eher noch unbekannt ist, gibt es so einiges zu entdecken. Im ersten Teil von meinem Beitrag nehme ich Sie mit auf eine Reise durch Washington D.C., wobei es im zweiten Teil weiter durch Maryland und Virginia geht.

Washington D.C. – Perfekter Ausgangspunkt für die Capital Region

Nonstop und ganz bequem kann man in weniger als zehn Stunden mit United Airlines ab Zürich zum Washington Dulles International Airport fliegen. Die wohl bekannteste Stadt der USA hat jedoch mehr zu bieten, als nur Politik. Die Hauptstadt ist so vielfältig wie die Amerikanische Bevölkerung. Dies wiederspiegelt sich am besten in den lebhaften «Neighbourhoods», die es zu erkunden gibt. Diese sind nicht nur von den verschiedenen Kulturen geprägt, sondern auch von den zahlreichen innovativen und weltoffenen Studenten. Adams Morgan ist mit seiner Vielzahl an Bars und Restaurants entlang der 18th Street für sein Nachtleben bekannt. In Capitol Hill liegen einige der bedeutendsten Gebäude der Regierung wie das Kapitol oder der Senat. Capitol Riverfront liegt direkt am Fluss Anacostia und ist die Heimat der Washington Nationals (Baseballmannschaft). Downtown bietet Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Museen und nicht zu vergessen das Weisse Haus. Georgetown (einer meiner Favoriten) lädt mit schmalen Gassen, historischen Gebäuden und hervorragenden Restaurants zum Schlendern ein. U Street trumpft mit einer grossen kulturellen Vielfalt, kreativen Boutiquen, angesagten Bars und Restaurants umringt von historischen Gebäuden auf.

Mein Restaurant-Tipp in Washington D.C.: Del Campo

Eingerahmt von US-Kapitol und Lincoln Memorial liegt die National Mall, in welcher zahlreiche Museen, die berühmten Monumente und auch ganz in der Nähe das Weisse Haus liegt. Zahlreiche der interaktiven Museen können kostenlos besucht werden. Am besten erkundet man die Sehenswürdigkeiten und Museen mit einer Hop-on-Hop-off Bustour, einer Fahrrad- oder Segway-Tour.

Mein Museums-Tipp: United States Holocaust Memorial Museum

Washington D.C.

Washington D.C.

Shenandoah National Park – Natur pur in den Blue Ridge Mountains

Genug Grossstadtluft geschnuppert? In ca. 1,5 Fahrstunden von Washington D.C. entfernt, liegt der 800 Quadratkilometer grosse Shenandoah National Park. Auf dem Weg dorthin, durchstreift man Loudoun County, dass auch als DC’s Wine Country bekannt ist und zahlreiche kleine Weingüter beherbergt. Im Nationalpark lockt die Fahrt über den Skyline Drive zu 75 atemberaubenden Aussichtspunkten. Etwas weniger befahren und genau so schön ist der Blue Ridge Parkway. Wer etwas mehr Zeit hat, kann bei geführten Ranger-Touren oder auch auf eigene Faust auf den Wander- und Radwegen die wunderschöne Landschaft erkunden. Es bietet sich auch die Möglichkeit, eine Teilstrecke des bekannten Appalachian Trail mitzuwandern. Mit etwas Glück kriegt man hier auch Schwarzbären und andere Wildtiere vor die Linse.

Shenandoah National Park

Shenandoah National Park

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Peter Greber
Peter GreberProduct Manager USA bei Travelhouse


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