Französisch Polynesien aktiv entdecken

Französisch Polynesien aktiv entdecken

Rebecca Ziegler, 30. August 2018

Das grüne Hinterland Mooreas, die Korallenriffe der «Tuamotus» und die raue Schönheit der «Marquesas» auf aktive Weise entdecken – einzigartige Erlebnisse in Französisch Polynesien.

Moorea

Die Schwesterinsel von Tahiti ist in ca. 30 Minuten per Fähre und in ca. 15 Flugminuten ab Papeete erreichbar. Schon von Weitem begrüsst einen die majestätische Berglandschaft und lässt von aktiven Tagen träumen. Das üppige Hinterland kann auf einer halbtätigen ATV- oder Quad-Tour erkundet werden. Man fährt vorbei an riesigen Ananasplantagen, weiter zum «Belvedere Lookout» und zum Schluss führt die Fahrt auf den Magic Mountain. Auf dieser Tour werden keine Wünsche offen gelassen. Auch bei Wasserratten kommt keine Langeweile auf, ausgedehnte Kajak-Touren, schnorcheln mit Rochen und Haien sowie Jetski- und Stand-Up-Paddle-Touren lassen jedes Abenteuer-Herz höher schlagen.

ATV-Tour

Wer in ungezwungener Atmosphäre die Seele baumeln lassen möchte, ist in der Moorea Beach Lodge goldrichtig.

Moorea Beach Lodge

«Aranui 5»

Wer die «Tuamotus» und die «Marquesas» auf eine andere Art und Weise entdecken möchte, ist auf der «Aranui 5» richtig. Die Reise auf dem «Frachtschiff ins Paradies» ist ein unvergessliches Abenteuer, welches die Möglichkeit bietet, alle sechs bewohnten Inseln der Marquesas zu erkunden. Auf Fakarava und Rangiroa hat man jeweils einen Vormittag Zeit um die reiche Unterwasserwelt zu entdecken. Auf den «Marquesas» hat man meist einen ganzen Tag zur Verfügung, um sich von der wildromantischen Schönheit der einzelnen Inseln verzaubern zu lassen. Ob zu Fuss auf ausgedehnten Wanderungen oder auf dem Deck von geschmückten 4×4-Fahrzeugen werden die Inseln besichtigt. Dabei stellt man schnell fest, wie unterschiedlich jede der sechs Inseln ist. Neben der üppigen Natur werden mystische «Maraes» und ursprüngliche marquesianische Dörfer besucht. Bei den Besuchen dürfen natürlich traditionelle Tänze, wie der «Pig» oder der «Bird Dance», sowie das inseltypische marquesanische Essen nicht fehlen. Während dem Aufenthalt auf den Marquesas stellt man immer wieder fest, welche Lebensader die «Aranui 5» für diese Inseln darstellt. Sobald die Fracht eintrifft fängt das rege Treiben auf den teilweise sehr engen Piers an und die Vorräte der kleinen Läden werden wieder aufgestockt. An Bord der «Aranui 5» lernt man die Besatzung ziemlich schnell kennen und man wächst zu einer kleinen Familie zusammen. So kommt es teilweise zu grossartigen, kleinen Konzerten der Seemänner und des Serviceteams, welche den Südsee-Traum noch authentischer gestalten.

«Aranui 5»

Wanderung Fatu Hiva

Tahiti

Leider wird Tahiti nur sehr spärlich in die Reiseplanung einbezogen, was enorm schade ist. Die beiden mit einander verbunden Inseln Tahiti Nui «Die Grosse» und Tahiti Iti «Die Kleine» bieten so einiges. In Papeete darf der authentische Markt auf keinen Fall verpasst werden. Neben dem Shopping kommen auch die unterschiedlichsten Aktivitäten nicht zu kurz. Natürlich bietet auch Tahiti einige Wassersportmöglichkeiten wie surfen in Teahupoo (weltbekannter Surfspot für Profis) oder tauchen. Es werden ebenfalls Jetski-Touren angeboten, bei welchen man mit ein wenig Glück Delfinschwärme beobachten kann. Auch die Insel selbst darf nicht unterschätzt werden. Auf der «Tahiti-Island-Tour» entdeckt man neben Wasserfällen und Blowholes auch ein schönes Marae und einen sehr eindrücklichen botanischen Garten. Das Inselinnere lädt vor allem Wander- und Abenteuerbegeisterte zur Entdeckungstour ein. Es lohnt sich daher auf jeden Fall auch in Tahiti einige Nächte einzuplanen.

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