Hintergrundinformationen zur Halbinsel Yucatán

Hintergrundinformationen zur Halbinsel Yucatán

Stephanie Elsener, 24. April 2012

Die Halbinsel Yucatán liegt im östlichen Teil Mexikos und wird im Osten von der Karibik und im Westen vom Golf von Mexiko begrenzt. Auf einer Länge von 1’600 Kilometern erstrecken sich atemberaubende Küstenlandschaften und einzigartige Traumstrände. Neben diesen Traumstränden für einzigartige Badeferien bietet Yucatán mit seinen archäologischen Maya-Stätten und den geschichtsträchtigen Kolonialstädten auch Kultur- und Geschichtsinteressierten einiges.

Die Hochkultur der Mayas

Sie waren aussergewöhnliche Architekten, ausgezeichnete Astronomen und einzigartige Kunsthandwerker. Die Hochkultur der Mayas fasziniert bis heute. Mehr als ein Jahrtausend lang beherrschten sie grosse Teile Mittelamerikas. Sie bauten Pyramiden, Paläste und Städte, bis ihre Hochkultur vor tausend Jahren innert weniger Jahrzehnte unterging. Ein Untergang, der bis heute nicht erklärt werden kann. Doch die Faszination dieses mysteriösen Volkes ist ungebrochen. Jedes Jahr reisen Hunderttausende auf den Spuren der Mayas nach Mexiko und Guatemala. Auf der Halbinsel Yucatán findet man unzählige Zeugnisse dieser vergangenen Hochkultur – von Tulúm, der einzigen Mayastätte direkt am Meer gelegen, zu Chichén Itzá, eine der grössten und am besten erhaltenen Ruinenstätten, bis zu den Ausgrabungsstätten Uxmal, Kabah, Sayil und Labná.

Chichén Itzá

Chichén Itzá wurde im Jahr 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Auf dem grossen Gelände gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise die beeindruckende Pyramide Kukulkan oder den Kriegertempel. Das Convento de las Monjas sowie das Observatorium können ebenfalls besichtigt werden. Die Pyramide von Kukulkan ist 24 Meter hoch und wohl das bekannteste Bauwerk dieser Maya-Stätte. Sie stellt einen Jahreskalender dar, mit jeweils 91 Stufen auf jeder der vier Seiten. Jede Stufe entspricht einem Jahrestag, wobei die oberste Plattform die 365ste Stufe darstellt.

Tulúm

Tulúm bedeutet in der Sprache der Maya soviel wie Festung. Es wird vermutet, dass Tulúm ein bedeutender Handelsknotenpunkt der verschiedenen Maya-Provinzen war. Anders als alle anderen Maya-Fundstätten liegt Tulúm auf einer Klippe direkt am Meer, von wo aus man einen grossartigen Blick auf das türkisfarbene Meer geniesst. Die bekanntesten Gebäude sind neben dem sogenannten Schloss der «Tempel des Herabsteigenden Gottes», der «Tempel des Windes» und der Freskentempel.

Tulúm

Tulúm

Uxmal

Uxmal war eine der grössten und kulturell bedeutendsten Städte der Maya und ist heute eine der meist besuchten Ruinenstätten in Mexiko. Dank der Restaurierung der Gebäude bietet sie einen guten Einblick in das originale Stadtbild einer Maya-Stadt.

Die Ruinenstätte Uxmal

Die Ruinenstätte Uxmal

 Kolonialstädte

Geschichtsträchtige Kolonialstädte wie Mérida, Campeche, Valladolid und Chetumal locken mit Museen, Kirchen, aber auch mit bunten Märkten, schmucken Cafés und hübschen, kleinen Läden voll von farbigen Kunsthandwerkgegenständen. Mérida ist rund um den Zócalo eine hübsche Stadt und guter Ausgangspunkt für den Besuch der wunderschönen Haciendas, von Chichén Itzá und der Puuc-Region. Campeche ist geprägt durch seine zahlreichen Befestigungsruinen aus dem 17. Jahrhundert, ein grosser Teil der Stadtmauer und des Forts sind noch erhalten. Ebenfalls ist die Stadt ein idealer Ausgangspunkt für den Besuch der Ruinen von Edzná.

Farbige Häuser in Campeche

Farbige Häuser in Campeche

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Ihre Reisespezialistin Stephanie Elsener

Update 01.06.2012: Lesen Sie hier den Reisebericht über die Halbinsel Yucatán von Stephanie Elsener.

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